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Mühlheim am Main: Trickdiebe erbeuten Schmuck

Eine 69-jährige Frau wurde von einem Diebespaar in ihrer Wohnung bestohlen. Die Täter gaben sich als Mitarbeiter eines Telekommunikationsunternehmens aus und entwendeten ein Schmuckkästchen.

Foto: Depositphotos

Stadt und Kreis Offenbach (ost)

1. Schmuck gestohlen von Trickdieben – Mühlheim

Am vergangenen Samstagnachmittag wurde eine 69-jährige Bewohnerin des Stadtteils Lämmerspiel Opfer eines unbekannten Diebespaares. Die beiden Langfinger gelangten unter Vorspiegelung falscher Tatsachen in die Wohnung der Seniorin in der Mühlheimer Straße (70er Hausnummern).

Um 15.15 Uhr klingelten die Diebe an der Wohnungstür und gaben vor, Mitarbeiter eines Telekommunikationsunternehmens zu sein. Unter dem Vorwand, den Router zu überprüfen, betraten sie die Wohnung. Während der Mann die Überprüfung vortäuschte, begab sich die Komplizin ins Schlafzimmer und stahl ein Schmuckkästchen. Danach verließen sie die Wohnung.

Der männliche Täter war etwa 30 Jahre alt, hatte kurze dunkle Haare und einen Oberlippenbart. Er war schlank, ungefähr 180 cm groß und trug eine schwarze Strickweste und dunkle Hose. Er hatte einen auffälligen magentafarbenen Schlüsselbund dabei.

Die Komplizin war eine etwa 20-jährige Frau mit dunkelblondem Pferdeschwanz. Sie war etwa 165 cm groß, korpulent und trug ein helles Oberteil und dunkle Hose.

Hinweise zu den Verdächtigen nimmt die Kriminalpolizei in Offenbach unter der Telefonnummer 069 8098 1234 entgegen.

2. Zeugen gesucht nach Einbruch – Neu-Isenburg

Die Kriminalpolizei sucht Zeugen eines Einbruchs, der sich am Samstag zwischen 08.30 Uhr und 09.00 Uhr in einer Wohnung in der Bahnhofstraße ereignete.

Die Diebe gelangten wahrscheinlich über die Wohnungstür in die Wohnung des Mehrfamilienhauses mit den 200er Hausnummern und durchsuchten Schränke und Schubladen. Sie stahlen Goldschmuck im Wert von etwa 20.000 Euro und flüchteten unerkannt.

Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt Zeugenaussagen unter der Rufnummer 069 8098 1234 entgegen.

3. Betrunken mit E-Scooter verunglückt – Offenbach

Eine 26-jährige Fahrerin eines Elektrokleinstfahrzeugs verletzte sich stark betrunken während ihrer Fahrt in der Gerhard-Becker-Straße in Bürgel.

Aufgrund ihrer Alkoholisierung verlor sie gegen 21.00 Uhr die Kontrolle über den E-Scooter und prallte frontal gegen einen geparkten VW Golf. Dabei stürzte sie und verletzte sich leicht. Am Auto entstand ein Sachschaden im niedrigen vierstelligen Bereich.

Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,8 Promille. Die Frau musste zur Blutprobe auf das Polizeirevier Offenbach gebracht werden, bevor sie entlassen wurde.

Die Fahrerin muss nun mit einer Anklage wegen Gefährdung des Straßenverkehrs rechnen.

Offenbach am Main, 03.05.2026, Stefan Soldner, Polizeiführer vom Dienst

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die meisten männlichen Verdächtigen waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon entfallen 19.527 Unfälle auf Personenschäden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1.164, was 0,8% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 117.817, was 81,02% entspricht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 188, Schwerverletzten 3.537 und Leichtverletzten 21.704.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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