Viele Fahrzeugführer wurden vom Handy abgelenkt und missachteten Ampeln. Polizei warnt vor Gefahren und appelliert zur Vorsicht.
Mühlheim am Main: Verkehrskontrolle in Mühlheim

Stadt und Kreis Offenbach (ost)
1. Fazit einer Verkehrskontrolle: Viele Fahrzeugführer vom Handy abgelenkt – Mühlheim
(cb) „Viele Fahrzeugführer waren vom Handy abgelenkt“, lautet das Fazit, welches die eingesetzten Beamten einer Verkehrskontrolle am Donnerstag zogen. Die Ordnungshüter führten zwischen 7.45 Uhr und 9.30 Uhr in der Dietesheimer Straße eine Verkehrskontrolle mit der Zielrichtung „Benutzungsverbot elektronischer Geräte im Straßenverkehr“ durch. Während der knapp zweistündigen Kontrolle wurden insgesamt 16 Fahrzeugführer festgestellt, die während der Fahrt ihr Mobiltelefon benutzten. Dies stellt eine Verkehrsordnungswidirgkeit dar und wird mit 100 Euro sowie einem Punkt im Flensburger Punkteregister geahndet. Die rot zeigende Ampel wurde von insgesamt sechs Fahrzeugführern missachtet, einer von ihnen überfuhr das „Rotlicht“ nach mehr als einer Sekunde. Auf ihn kommen nun eine Geldstrafe von 200 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot zu. Zu den bereits festgestellten Verstößen kamen sechs weitere Fahrzeugführer hinzu, welche den Sicherheitsgut nicht angelegt hatten.
Die Polizei wird auch weiterhin Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt „Handyverstöße“ durchführen, denn schon ein kurzer Blick auf das Smartphone kann ausreichen, um sich und andere in Gefahr zu bringen. Bei gefahrenen 50 Stundenkilometern legt ein Auto in nur einer Sekunde 14 Meter zurück. Der „Zwei-Sekunden-Blick“ aufs Handy bedeutet also fast 30 Meter im Blindflug. Die Polizei appelliert aus diesem Grund: Benutzen oder bedienen Sie keine elektronischen Geräte während der Fahrt!
2. Einbrecher klauten Tresor: Prompte Festnahme – Mühlheim
(cb) Einen rund 500 Kilogramm schweren Tresor erbeuteten Ganoven, als diese in der Nacht von Samstag auf Sonntag in eine Bäckerei in der Dieselstraße (50er Hausnummern) eingebrochen waren. Den Tresor deponierten diese anschließend in einem Waldstück zwischen Mühlheim und Lämmerspiel. Den Sonntagabend wollten die Täter offenbar nutzen, um den deponierten Geldschrank mit verschiedenen Werkzeugen zu knacken. Hierbei verursachen sie allerdings so viel Lärm, dass ein Mitteiler darauf aufmerksam wurde und gegen 20.35 Uhr die Polizei informierte. Eine sofort herbeigeeilte Streifenbesatzung konnte im Wald einen 48-jährigen Tatverdächtigen festnehmen. Seinen Komplizen gelang vorerst die Flucht. Der vorläufig Festgenommene musste mit auf die Dienststelle, wo er unter anderem erkennungsdienstlich behandelt wurde. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Mann vorerst entlassen. Die Ermittler des Einbruchkommissariats suchen nun weitere Zeugen, welche Hinweise zu den Komplizen des Langfingers machen können und bitten diese, sich unter der Telefonnummer 069 8098-1234 zu melden.
3. Scheinwerfer ausgebaut und geflüchtet: Wer hat die Diebe gesehen? – Heusenstamm
(np) Einen Sachschaden von derzeit geschätzten 15.000 Euro verursachten Autoknacker am Mittwoch in der Zeit zwischen 00.30 Uhr und 9.40 Uhr im Hainerweg (30er Hausnummern). Hier bauten die derzeit noch unbekannten Täter die zwei Frontscheinwerfer eines BMW xDrive mit OF-Kennzeichen aus. Die Polizei nahm hierzu die Ermittlungen auf und sucht nach Zeugen des Vorfalls. Wer Angaben zum Sachverhalt machen kann, meldet sich bei der Polizeistation in Heusenstamm unter der Rufnummer 06104 6908-0.
4. Männer zeigten „Hitlergruß“ – Dietzenbach
(cb) Als eine Streifenwagenbesatzung am Donnerstag, gegen 1.55 Uhr, in der Laufacher Straße an zwei Männern vorbeifuhr, sollen diese den „Hitlergruß“ gezeigt haben. Die Beamten hielten an und stellten die Personalien der beiden Männer, die 22 und 26 Jahre alt sind, fest. Die Staatsschutzabteilung hat nun Ermittlungen wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen aufgenommen.
5. Zeugen gesucht: Werkzeug im Wert von rund 3.000 Euro aus Kraftfahrzeug gestohlen – Dreieich/Sprendlingen
(np) Wer in der Zeit von Dienstag, 19.30 Uhr bis Mittwoch, 8 Uhr, in der Poststraße (30er Hausnummern) unterwegs war, könnte Zeuge eines Einbruchs in einen roten Mercedes Vito sein. Die unbekannten Täter stahlen aus dem Auto mit OF-Kennzeichen diverses Hand- und Sägewerkzeug sowie Schleifgeräte. Sachdienliche Hinweise zur Tat, können bei der Polizeistation in Neu-Isenburg unter der Rufnummer 06102 2902-0 gemeldet werden.
Offenbach, 07.11.2024, Pressestelle, Felix Geis
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten männlichen Verdächtigen waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle ausmacht. In Ortslagen innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








