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Münster: Geschwindigkeitskontrollen in Südosthessen

Polizei verstärkt in dieser Woche Geschwindigkeitskontrollen, um Verkehrssicherheit zu erhöhen und Unfallzahlen zu reduzieren.

Foto: unsplash

Südosthessen (ost)

(lei) „Runter vom Gas – für mehr Sicherheit auf unseren Straßen!“ Unter diesem Motto beteiligt sich das Polizeipräsidium Südosthessen vom 4. bis 10. August 2025 an der europaweiten ROADPOL-Kontrollwoche „Speed“. In diesem Zeitraum führen Polizeikräfte in der gesamten Region verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durch, um gegen überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit vorzugehen.

Ziel der Aktion ist es, das Bewusstsein für die Gefahren durch zu schnelles Fahren zu schärfen und die Zahl schwerer Verkehrsunfälle nachhaltig zu reduzieren. Denn überhöhte Geschwindigkeit zählt auch im Bereich Südosthessen nach wie vor zu den Hauptunfallursachen.

Verkehrskontrollen sind das ganze Jahr über ein wesentlicher Bestandteil der Verkehrsüberwachung. Die aktuelle Verkehrsunfallstatistik unterstreicht die Notwendigkeit konsequenter Maßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit.

Die Polizei appelliert daher nochmals an alle Verkehrsteilnehmenden: Fahren Sie vorausschauend, halten Sie sich an Tempolimits – und helfen Sie mit, unsere Straßen sicherer zu machen.

Hintergrundinformation:

ROADPOL ist ein europaweites Polizeinetzwerk, das die Zahl der Verkehrsunfallopfer senken will. ROADPOL steht für „European Roads Policing Network“. Hervorgegangen aus einem Zusammenschluss von europäischen Verkehrspolizeien handelt es sich um eine Nicht-Regierungsorganisation mit Hauptsitz in Münster. Dieses Polizei-Netzwerk hat die Aufgabe, europaweite Aktionen zur Durchsetzung der Vorschriften im Verkehrssektor zu koordinieren. Hauptziel ist die Reduzierung der auf Europas Straßen Getöteten und Schwerverletzten.

Offenbach, 04.08.2025, Pressestelle, Thomas Leipold

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle sind. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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