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Neu-Anspach: Fallengelassener Geldschein

Fahrradfahrerin bei Unfall

Foto: Depositphotos

Bad Homburg v.d. Höhe (ost)

1. Betrugsmasche „fallengelassener Geldschein“, Usingen & Bad Homburg, Mittwoch, 28.01.2026

(da) Die Polizei warnt vor Trickdiebstählen und -betrügereien im Zusammenhang mit fallengelassenen Geldscheinen. Allein im Hochtaunuskreis wurden am Mittwoch zwei ähnlich gelagerte Fälle angezeigt. Bereits am Samstag ereignete sich der erste Fall in einer Bad Homburger Sparkassenfiliale. Eine Frau wollte dort gegen 17.30 Uhr an einem Automaten Bargeld abheben, als ein Unbekannter sie ansprach und sie vermeintlich darauf aufmerksam machte, dass sie Bargeld fallengelassen habe. Als die Frau sich nicht bückte, um nach den Scheinen zu suchen, tauschte der Fremde unbemerkt die Geldkarte gegen eine optisch ähnliche aus. Später nahm er damit selbst mehrere Abbuchungen in Höhe eines vierstelligen Betrags vor. Erst dann fiel der Betrug auf. Eine detaillierte Beschreibung des Täters war der Betrogenen im Nachgang nicht mehr möglich. Ähnlich erging es am Mittwoch gegen 11 Uhr einem Mann in Usingen. Tatort war das Gelände eines Supermarktes am Neuen Marktplatz. Dort verwickelte der Täter den Mann an der Kasse in ein Gespräch und teilte ihm mit, dass er einen 10-Euro-Schein verloren habe. Der Angesprochene hob den in diesem Fall tatsächlich auf dem Boden liegenden Geldschein auf und steckte ihn ein. Auf dem Supermarktparkplatz sprach ihn der Unbekannte erneut an, teilte mit, dass es sich wohl doch um seinen eigenen Geldschein gehandelt habe, und bat um dessen Aushändigung. In dem darin entstandenen Durcheinander konnte der Unbekannte auch die Geldkarte des Mannes aus dessen Portemonnaie entwenden. Mit dieser hob er später diverse Geldbeträge ab. In diesem Fall wird der Dieb als männlich, 40 bis 45 Jahre alt, 1,80 Meter groß, mit dunklen, lockigen Haaren, dunkler Hose, Jacke und Schuhen beschrieben. Er sprach Deutsch mit nicht definiertem Akzent. Die Polizei rät: Seien Sie misstrauisch, wenn Sie von jemandem nach Bargeld gefragt werden. Die Täter nutzen oft die Gelegenheit, wenn ihre Opfer ihre Geldbörsen ohnehin in der Hand haben, beispielsweise an Parkschein- oder Geldautomaten. Eine gewisse Skepsis ist keine Unhöflichkeit. Lassen Sie sich auch dann nicht aus der Ruhe bringen, wenn Fremde Sie unter Druck setzen wollen! Und ganz wichtig: Die Finger von Unbekannten haben an und in Ihrer Geldbörse nichts zu suchen! In beiden Fällen ermittelt nun die Kriminalpolizei. Wenn Sie zur Aufklärung der Taten beitragen können, wenden Sie sich bitte unter der Rufnummer (06172) 120-0 an die Polizeistation Bad Homburg beziehungsweise unter der Rufnummer (06081) 9208-0 an die Polizeistation Usingen.

2. Fahrradfahrerin bei Unfall leicht verletzt, Neu-Anspach, Wiesenau, Mittwoch, 28.01.2026, 7.30 Uhr

(da)Am Mittwochmorgen wurde eine Radfahrerin in Neu-Anspach bei einem Unfall mit einem Auto leicht verletzt. Die 41-Jährige war gegen 7.30 Uhr mit ihrem Fahrrad auf der Straße „Wiesenau“ unterwegs. Als sie an einem parkenden Auto vorbeifuhr, öffnete sich plötzlich dessen Tür, als die Fahrerin aussteigen wollte, und touchierte die Radfahrerin. Diese stürzte und zog sich leichte Verletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte sie zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus. Der Schaden an Fahrrad und Auto wird auf rund 1.500 Euro geschätzt. Derartige Unfälle können durch Anwendung des sogenannten „Hollandgriffs“ vermieden werden. Dabei öffnet man die Autotür – egal, ob auf Fahrer- oder Beifahrerseite – nicht mit der Hand, die der Tür am nächsten ist, sondern mit der anderen. Die Fahrerin beziehungsweise der Fahrer öffnet die Autotür also mit der rechten Hand. Dadurch dreht sich der Oberkörper automatisch nach links und man kann über die Schulter nach hinten blicken, um ein eventuell näher kommendes Fahrrad zu sehen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 6.914, was 4,75% der Gesamtzahl entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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