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Neu-Isenburg: Spielzeuggewehr löst Polizeieinsatz aus

Ein Mann mit Spielzeuggewehr sorgte für Alarm, obwohl er nur mit Schaumstoffgeschossen spielte. Keine Konsequenzen außer Personalienfeststellung.

Das aufgefundene Spielzeuggewehr.
Foto: Presseportal.de

Neu-Isenburg (ost)

Die Nachricht, die am Dienstagnachmittag (20.01.) beim Polizeinotruf einging, klang zunächst sehr ernsthaft und brachte den Puls der ausrückenden Streifen kurzzeitig in die Höhe. Letztendlich wurde der Einsatz jedoch als „falscher Alarm“ verbucht.

Was war passiert? Ein aufgeregter Passant hatte den Beamten gegen 15.30 Uhr gemeldet, dass ein halbmaskierter Mann im Bereich der Bahnhofstraße / Kurt-Schumacher-Straße mit einem Gewehr herumlief und damit hantierte. Mit den Angaben des Anrufers konnten die Streifen kurz darauf einen 33-jährigen Mann ausfindig machen, der der Beschreibung entsprach und eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung trug. Er hatte eine Spielzeugpistole dabei, mit der man kleine Schaumstoffgeschosse abschießen kann. Er gab an, die Plastikwaffe in einem Mülleimer gefunden zu haben, sie mitgenommen zu haben und in der Hand gehalten zu haben, als die Beamten nachfragten, worum es ging.

Dass sein Herumfuchteln bei anderen möglicherweise Irritationen oder sogar Angst auslösen könnte, schien dem Mann offenbar nicht richtig bewusst zu sein. Abgesehen davon, dass er aufgrund fehlender „Munition“ nicht hätte „schießen“ können, hatte das Ganze für ihn außer der Feststellung seiner Personalien keine weiteren Konsequenzen. Der Gegenstand wurde erneut entsorgt – diesmal jedoch endgültig.

Bildquelle: Polizeipräsidium Südosthessen

Quelle: Presseportal

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