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Neu-Isenburg: Stromdiebstahl in Offenbach

Ein unbekannter Täter hat illegal Strom von einer Laterne abgezapft, indem er ein Kabel in ein angrenzendes Haus führte. Die Polizei ermittelt wegen Verdachts der Entziehung elektrischer Energie.

Foto: Depositphotos

Stadt und Kreis Offenbach (ost)

1. Wer hat den Strom von der Laterne „angezapft“? – Offenbach

(lei) Ein fremdes Kabel an einer Laterne in der Kaiserleistraße hat am Montag die Polizei auf den Plan gerufen, die deswegen nun wegen Verdachts der Entziehung elektrischer Energie ermittelt (§ 248c Strafgesetzbuch). Am Nachmittag hatte sich ein Mitarbeiter des städtischen Energieversorgers bei den Beamten gemeldet und mitgeteilt, dass ihm ein Stromkabel an einer Straßenlampe aufgefallen war, dass dort offensichtlich nichts zu suchen hatte. Vor Ort stellten die Ordnungshüter fest, dass das Kabel in ein angrenzendes Haus führte und dass damit offensichtlich zumindest eine Glühbirne betrieben wurde. Wer hier im wahrsten Sinne des Wortes „Drahtzieher“ ist, steht jedoch noch nicht fest. Auch die Höhe des entstandenen Schadens und wie lange schon illegal Strom bezogen wurde, muss noch ermittelt werden.

2. Ermittlungen wegen räuberischem Diebstahl: Tatverdächtige ermittelt – Offenbach

(fg) Sie soll am Aliceplatz ein Kleid aus einem dortigen Geschäft gestohlen haben. Um im Besitz dieses Kleides zu bleiben, soll die 32-Jährige den Ladendetektiv, der sie außerhalb des Geschäfts zur Rede gestellt hatte, mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls. Nach derzeitigen Erkenntnissen hatte die Tatverdächtige kurz nach 17 Uhr die Räumlichkeiten betreten. Der Ladendetektiv beobachtete sie nach eigenen Angaben beim Diebstahl des Kleidungsstücks und folgte ihr nach draußen. Im weiteren Verlauf sei es zu der Handgreiflichkeit gekommen; letztlich kam die Polizei zur Hilfe und nahm die Frau mit zur Wache. Durch den Schlag zog er sich leichte Verletzungen zu. Weitere Zeugen des Vorfalls melden sich bitte unter der Rufnummer 069 8098-5100 auf der Wache des Polizeireviers.

3. Bei Kontrollen Haftbefehl vollstreckt – Offenbach

(fg) Wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln nahmen Polizeibeamte am Montagabend, gegen 20 Uhr, einen 41 Jahre alten Mann sowie dessen mutmaßlichen Abnehmer im Alter von 32 Jahren in der Dornbuschstraße vorläufig fest. Der wohnsitzlose 32-Jährige, der das Amphetamin offenbar gegen ein Fahrrad „tauschen“ wollte, hatte einen offenen Haftbefehl, weshalb er nach der Festnahme in eine Justizvollzugsanstalt gebracht wurde. Zudem kommt eine Anzeige wegen des Verdachts des Diebstahls auf ihn zu, da ihm das graue Mountainbike offenbar gar nicht gehörte; er soll dieses zuvor geklaut haben. Die Beamten stellten beim 41 Jahre alten Verdächtigen rund 50 Gramm Amphetamin und ein Mobiltelefon sicher. Zudem nahmen die Ordnungshüter das offensichtlich geklaute Mountainbike mit.

Im Zuge weiterer Kontrollen fand eine Streifenbesatzung bei einer Person in der Berliner Straße (170er Hausnummern), gegen 23.30 Uhr, ein Gefäß mit Anhaftungen von Betäubungsmitteln. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung des 47 Jahre alten Mannes stellten die Polizisten 19 Ecstasy-Tabletten und rund 231 Gramm Haschisch sicher. Eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde gefertigt.

4. Einbrecher im Mehrfamilienhaus unterwegs – Offenbach

(cb) In einem Mehrfamilienhaus an der Anschrift „Kurze Straße“ (einstellige Hausnummern) war am Montag, zwischen 7.30 Uhr und 18.30 Uhr, ein Einbrecher unterwegs. Der Unbekannte verschaffte sich auf nicht bekannte Weise Zutritt in das Haus und begab sich in das vierte Obergeschoss. Dort gelang es ihm, eine Wohnungstür zu öffnen. Im Anschluss durchsuchte der Langfinger das Schlafzimmer und flüchte ersten Erkenntnissen nach jedoch ohne Beute. Auch in die benachbarte Wohnung brachen Unbekannte ein und durchsuchten die Räume. Durch das gewaltsame Öffnen der Tür entstand in diesem Fall ein Sachschaden von geschätzten 50 Euro. Zum Stehlgut liegen derzeit noch keine Erkenntnisse vor. Die ermittelnden Beamten des Fachkommissariates prüfen nun einen möglichen Tatzusammenhang und nehmen Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 069 8098-1234 entgegen.

5. Reifenstecher unterwegs – Offenbach/Nordend

(cb) Ein unbekannter Reifenstecher trieb jüngst im Offenbacher Nordring (70er Hausnummern) sein Unwesen. Er hat zwischen Donnerstag, 18 Uhr und Montag, 11.30 Uhr, bei vier am Straßenrand abgestellten Fahrzeugen die Reifen beschädigt. Bei drei der vier Fahrzeuge handelte es sich um graue VW Passats und bei dem vierten Wagen um einen weißen Seat Leon. Alle Fahrzeuge hatten ein F-Kennzeichen und parkten am Fahrbahnrand. Der Unbekannte beschädigte einen oder zwei Reifen an den jeweiligen Fahrzeugen, indem er diese mit einem unbekannten spitzen Gegenstand zerstach, sodass die Luft entwich und die Reifen anschließend platt waren. Bei einem grauen Passat zerkratzte der Täter zusätzlich noch die Tür der Beifahrerseite. Der Gesamtschaden an allen vier PKW beträgt etwa 5.200 Euro. Zeugen, welche sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte bei den Ermittlern unter der Telefonnummer 069 8098-5100.

6. VW T6 gestohlen: Zeugensuche – Hainburg / Klein-Krotzenburg

(fg) Unbekannte haben am Sonntagnachmittag einen in der Straße „Fasanerie-Arkaden“ (einstellige Hausnummern) abgestellten VW T6 gestohlen. Der Diebstahl ereignete sich zwischen 15 und 18 Uhr. Am weißen Wagen, der umgehend zur Fahndung ausgeschrieben wurde, waren OF-Kennzeichen mit der Ziffernfolge 210 angebracht. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise zum Diebstahl und dem Verbleib des hochwertigen Fahrzeugs unter der Rufnummer 069 8098-1234.

7. Autoknacker auf frischer Tat ertappt – Neu-Isenburg

(np) Am Montagnachmittag wurde in der Straße „Oberschweinstiege“ ein Fiat Tipo von einer unbekannten Person auf bislang ungeklärte Weise geöffnet. Der Täter entnahm 50 Euro aus dem Fahrzeug und flüchtete, nachdem er von der Besitzerin während der Tatausführung überrascht worden war. Der Dieb kann wie folgt beschrieben werden: Zirka 1,75 Meter groß, 45 bis 55 Jahre alt, normale Statur, kahles sowie graues Haar, große Nase. Er trug eine Blue-Jeans und einen grauen Windbreaker. Sachdienliche Hinweise zur Tat werden durch die Polizeistation Neu-Isenburg (Telefonnummer: 06102 2902-0) entgegengenommen.

8. Einbruch in Wohnung im Mehrfamilienhaus – Neu-Isenburg

(np) Bislang unbekannte Täter hebelten am Montagnachmittag zwischen 15.30 und 21 Uhr eine Wohnungstür in einem Mehrfamilienhaus in der Frankfurter Straße (80er Hausnummern) auf und durchsuchten die Räumlichkeiten nach Diebesgut. Nach bisherigem Kenntnisstand gingen der oder die Unbekannt(en) hierbei leer aus. Sachdienliche Hinweise zur Tat werden durch die Polizeistation Neu-Isenburg (Telefonnummer: 06102 2902-0) entgegengenommen.

9. Einbruch in Einfamilienhaus: 1000 Euro erbeutet – Langen

(np) Unbekannte Täter verschafften sich im Verlauf der vergangenen Woche (12. Oktober bis 21. Oktober 2024) durch ein Fenster im Erdgeschoss eines Einfamilienhauses im Hermann-Weingärtner-Ring (20er Hausnummern) Zugang ins Innere und unter anderem in das dort befindliche Büro. Hier entwendeten die Einbrecher nach ersten Angaben Bargeld und flüchteten unbemerkt. Sachdienliche Hinweise zur Tat nimmt die Wache der Polizeistation Langen unter der Telefonnummer 06103 9030-0 entgegen.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Hessen für 2021/2022

Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 2358 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2022 2871 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1533 auf 1785. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 1969 auf 2173, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 1779 auf 1974 und die der weiblichen Verdächtigen von 190 auf 199 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 952 auf 1077. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 11270 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 2.358 2.871
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.533 1.785
Anzahl der Verdächtigen 1.969 2.173
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.779 1.974
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 190 199
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 952 1.077

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 25216 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 24363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging von 23331 auf 22378 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 19820 auf 19168. Davon waren 17704 männlich und 2116 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6321 auf 6494. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 70510 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 25.216 24.363
Anzahl der aufgeklärten Fälle 23.331 22.378
Anzahl der Verdächtigen 19.820 19.168
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.704 17.079
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.116 2.089
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.321 6.494

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen registriert, was 0,88% aller Unfälle entspricht. Der Großteil der Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle, nämlich 110.168 Fälle (80,46%). Bezogen auf die Ortslage ereigneten sich 65,83% der Unfälle innerorts, 23,45% außerorts (ohne Autobahnen) und 10,72% auf Autobahnen. Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte auf den Straßen Hessens.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 136.931
Unfälle mit Personenschaden 19.155
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.406
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.202
Übrige Sachschadensunfälle 110.168
Ortslage – innerorts 90.136
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 32.117
Ortslage – auf Autobahnen 14.678
Getötete 208
Schwerverletzte 3.878
Leichtverletzte 20.881

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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