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Neu-Isenburg: Verfolgungsfahrt endet im Verkehrsunfall

Ein 78-jähriger Mann versuchte einer Polizeikontrolle zu entkommen, verursachte einen Unfall und flüchtete über Gehwege und Grünstreifen. Personen wurden nicht verletzt, Sachschaden beträgt ca. 23.000 Euro.

Foto: Depositphotos

Dreieich (ost)

Am Abend des Samstags versuchte ein 78-jähriger Mann angeblich, einer Polizeikontrolle zu entkommen. Gegen 17.30 Uhr bemerkte eine Streifenwagenbesatzung einen blauen Mini Cooper (Cabrio) auf der Eisenbahnstraße in Sprendlingen und plante, eine Kontrolle durchzuführen. Der Fahrer soll jedoch stark beschleunigt haben und vor den Beamten unter anderem über Gehwege und Grünstreifen geflohen sein. Die Streife nahm die Verfolgung auf, konnte den Mini Cooper jedoch aufgrund der hohen Geschwindigkeit vorerst nicht einholen. Nachdem der Mini Cooper in die Oisterwijker Straße abgebogen war, kehrte er auf die Eisenbahnstraße zurück. Bei den Hausnummern im siebziger Bereich kollidierte der Raser schließlich mit einem entgegenkommenden BMW. Ein unmittelbar eintreffender Streifenwagen soll ebenfalls leicht beschädigt worden sein. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 23.000 Euro geschätzt. Es wurden keine Personen verletzt.

Die Beamten vermuten als möglichen Grund für die Flucht die fehlende Fahrerlaubnis des Fahrers. Das Fahrzeug des Mannes wurde beschlagnahmt. Neben einer Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis erwartet den Fahrer ein Verfahren wegen des verbotenen Kraftfahrzeugrennens.

Zeugen, die Informationen zur Fahrweise des Mannes in seinem Mini Cooper geben können oder möglicherweise gefährdet wurden, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Neu-Isenburg unter der Rufnummer 06102 290 20 zu melden.

Offenbach am Main, 29.03.2026, Stefan Soldner, Polizeiführer vom Dienst

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon endeten 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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