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Neuberg: Busfahrer erleidet Schock, Kriminalpolizei sucht Zeugen

Nach einem Vorfall in der Germanenstraße ermittelt die Kriminalpolizei und bittet um Zeugenhinweise. Ein Beifahrer soll mit einer Schreckschusswaffe auf den Busfahrer geschossen haben, der daraufhin einen Schock erlitt.

Foto: Depositphotos

Neuberg (ost)

Nach einem Vorfall am Donnerstagabend in der Germanenstraße hat die Kriminalpolizei Untersuchungen eingeleitet und bittet um Zeugenaussagen.

Nach den bisherigen Informationen der Beamten wurde ein Linienbus gegen 18 Uhr durch ein Auto daran gehindert, weiterzufahren, da die Straße blockiert war. Als der 53-jährige Busfahrer und ein 65-jähriger Fahrgast den Bus verließen, um die Fahrerin zum Weiterfahren zu bewegen, stieg der 20-jährige Beifahrer des Autos aus. Er soll dann aus nächster Nähe mit einer Schreckschusswaffe auf den Busfahrer geschossen haben. Der 53-Jährige erlitt einen Schock und musste danach behandelt werden.

Der Verdächtige wurde von alarmierten Polizisten vorläufig festgenommen und zur weiteren polizeilichen Untersuchung auf eine Dienststelle gebracht. Die vermutliche Tatwaffe, ein Revolver mit PTB-Kennzeichnung, wurde von den Beamten im Fahrzeug sichergestellt.

Die Ermittlungen zum genauen Hergang und zu den Hintergründen des Vorfalls dauern an. Da sich zum Zeitpunkt der Tat mehrere Fahrgäste im Linienbus sowie andere Passanten im Bereich eines Supermarktes gegenüber befanden, bittet die Kriminalpolizei Hanau mögliche Zeugen, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer, 25 Frauen und 147 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 229, von denen 216 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 267 Verdächtige, darunter 237 Männer, 30 Frauen und 130 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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