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Nidda: Falsche Bankmitarbeiter in Büdingen

Eine Seniorin wurde von falschen Bankmitarbeitern kontaktiert, die versuchten, ihre Kontodaten zu stehlen. Trotzdem verließen sie die Wohnung ohne Beute.

Foto: Depositphotos

Giessen (ost)

In Büdingen konnten falsche Bankmitarbeiter ohne Beute entkommen

Am Montagnachmittag (19.10.2026) erhielt eine ältere Dame aus Büdingen einen Anruf von einer Person, die behauptete, Mitarbeiterin der Volksbank zu sein. Während des Gesprächs kündigte die Anruferin an, dass eine Kollegin zu der Dame kommen würde. Kurz darauf klingelte eine Frau an der Wohnungstür der Rentnerin. Die Büdingerin ließ die Unbekannte herein. Während des Gesprächs versuchte die vermeintliche Bankangestellte, die Kontodaten der Seniorin zu erhalten. Eine angebliche Kollegin erschien ebenfalls vor Ort. Die Rentnerin erlaubte ihr jedoch nicht, in die Wohnung zu kommen. Obwohl die beiden unbekannten Frauen versuchten, die Büdingerin unter einem Vorwand dazu zu bringen, gemeinsam zur Bank zu gehen und Geld abzuheben, ließ sich die Seniorin nicht darauf ein. Ohne Beute zu machen, verließen die beiden Betrügerinnen schließlich den Ort.

Die Kriminalpolizei gibt folgenden Rat:

In Nidda wurde in eine Bäckerei eingebrochen

In “Unter der Stadt” in Nidda brachen Einbrecher in eine Bäckerei ein. Sie öffneten mehrere Schränke von Mitarbeitern und stahlen einen Tresor. Der Zeitraum des Vorfalls wird auf Sonntag (18.10.2026), 17:30 Uhr bis Montag (19.10.2026), 01:45 Uhr eingegrenzt. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an die Kriminalpolizei in Friedberg zu wenden (Tel.: 06031 6010).

Tobias Schwarz, Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten männlichen Verdächtigen waren. Interessanterweise verringerte sich die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 275 im Jahr 2022 auf 270 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24