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Nidderau: Fahndung nach Geldautomatensprengung

Enormer Sachschaden nach Explosion in Einkaufszentrum. Täter flüchtig, Fahndung läuft. Keine Verletzten.

Foto: Depositphotos

Nidderau (ost)

In den frühen Morgenstunden des Montags entstand erheblicher Sachschaden in einem Einkaufszentrum im Gehrener Ring, nachdem ein Geldautomat gesprengt wurde. Die Polizei wurde um 3.20 Uhr von einem Sicherheitsdienst über den Vorfall informiert. Zwei bisher unbekannte Täter sollen zuvor an dem Geldautomaten manipuliert haben. Kurz darauf kam es zu einer Explosion, bevor einer der Täter den Vorraum betrat.

Es ist noch unklar, ob weitere Mittäter beteiligt waren und ob Bargeld gestohlen wurde. Es liegen keine Informationen über Verletzte vor. Die Suche nach den Tätern läuft weiter.

Die genaue Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt, wird aber voraussichtlich im sechsstelligen Bereich liegen. Auch benachbarte Geschäfte wurden beschädigt. Ein Sachverständiger wurde hinzugezogen, um die Struktur des Gebäudes zu überprüfen. Nach einer ersten Einschätzung stellte er keine akute Gefahr fest. Derzeit sind Experten des Hessischen Landeskriminalamtes vor Ort, um die Spurensicherung der Kriminalpolizei zu unterstützen.

Die Polizei bittet Zeugen, die in der Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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