Die dreisten Täter gaben sich als Polizeibeamte aus und versuchten, Beute zu machen. Glücklicherweise konnten sie keinen Erfolg erzielen.
Niederhöchstadt: Falsche Polizeibeamte ohne Beute

Hofheim (ost)
1. Falsche Polizeibeamte ohne Beute,
Eschborn-Niederhöchstadt, In den Weingärten, Donnerstag, 28.05.2026, 15:00 Uhr
(ro)Die Polizei warnt nach immer wieder kehrenden Anrufen erneut vor Telefonbetrügern. In dem jüngsten Fall in Niederhöchstadt gaben sich die dreisten Täter als Polizeibeamte aus. So ging am Donnerstag bei einem Niederhöchstädter der Anruf ein, der sich wie folgt anhörte: “Hier ist der Polizeioberkommissar vom Einbruchsdezernat Zwei. Es wurde eine Einbrecherbande festgenommen. In diesem Zusammenhang sind wir auf Ihre Kontaktdaten gestoßen, da die Festgenommenen wohl auch bei Ihnen zuschlagen wollten. Haben Sie Wertgegenstände zu Hause? Wenn ja, übergeben Sie diese lieber an die Polizei, damit Ihr Hab und Gut sicher ist.”
Der oben dargestellte Sachverhalt war von vorne bis hinten erlogen. Dem Angerufenen wurde vorgegaukelt, dass eine Polizeibeamtin zu seinem Schutz vorbeikäme. Als diese dann bei dem Mann erschien, wurde er misstrauisch und schickte sie aus dem Haus. Glücklicherweise konnten die Betrüger in diesem Fall so keine Beute machen. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Die falsche Polizistin wird als etwa 1,75 Meter groß, 30 bis 40 Jahre alt und korpulent beschrieben. Sie soll von “osteuropäischer” Erscheinung gewesen sein und ein schwarzes Kleid getragen haben.
Grundsätzlich gilt: Die Polizei wird niemals Wertsachen bei Ihnen abholen oder sichern wollen! Auch keine Staatsanwaltschaft oder eine andere “Behörde” wird dies tun. Bei solchen Telefonaten einfach aufzulegen ist nicht etwa unhöflich, sondern meist die einzige Möglichkeit, um die Täter los zu werden. Die Betrüger erreichen mittels geschickter Gesprächsführung, dass die Angerufenen ihr gesamtes Bargeld oder hochwertige Wertgegenstände an einem Ort deponieren oder an Unbekannte übergeben. Daher der dringende Appell: Sollten Sie solche Anrufe erhalten, legen Sie sofort den Hörer auf. Weiterführende Informationen finden Sie unter www.polizei-beratung.de.
Sollten Sie im Bereich der Straße “In den Weingärten” am Donnerstagnachmittag verdächtige Beobachtungen gemacht haben, die in Zusammenhang mit dem Betrugsversuch stehen könnten, setzen Sie sich bitte mit der Polizeistation Eschborn unter der Telefonnummer (06196) 9695-0 in Verbindung.
2. Nach Trunkenheitsfahrt Widerstand geleistet, Hattersheim-Okriftel, Wehrstraße, Donnerstag, 28.05.2026, 18:30 Uhr
(ro)Am frühen Donnerstagabend leistete ein Mann in Okriftel Widerstand, nachdem er zuvor unter Alkoholeinfluss Auto gefahren war. Gegen 18:30 Uhr kontrollierte eine Polizeistreife in der Wehrstraße den 42-jährigen Fahrer eines Mercedes. Dabei stellten sie diverse Auffälligkeiten fest, die auf einen vorangegangenen Alkohol- und Drogenkonsum schließen ließen. Als die Beamten den Mann daraufhin zur nächsten Polizeistation bringen wollten, versuchte er, sich seiner Festnahme zu entziehen und sich aktiv gegen die Maßnahmen der Polizei zu widersetzen. Zudem beleidigte und bedrohte er die Beamten. Geholfen hat es ihm jedoch nichts.
Schlussendlich führte ein Arzt auf der Wache eine Blutentnahme durch. Gegen den 42-Jährigen wird nun neben Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung auch wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 relativ konstant, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon entfallen 19.527 Unfälle auf Personenschäden, was 13,43% ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machen 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1.164, was 0,8% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 117.817, was 81,02% ausmacht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 188, Schwerverletzten 3.537 und Leichtverletzten 21.704.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








