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Niederhöchstadt: Polizeibericht Hochheim

Körperliche Auseinandersetzungen bei Volksfest, Platzverweise ausgesprochen.

Foto: Depositphotos

Hofheim (ost)

1. Körperliche Konfrontationen, Hochheim, Weiherstraße, Samstag, 09.11.2024, 20.15 Uhr

(ro)Am vergangenen Wochenende kam es in Hochheim während eines Volksfestes zu körperlichen Auseinandersetzungen.

Zwei Männer kollidierten am frühen Samstagmorgen um 1 Uhr auf dem Festgelände. Dies führte dazu, dass einer der Männer zu Boden fiel. Nachdem er wieder aufgestanden war, schlug er dem anderen unerwartet ins Gesicht. Die Polizei erteilte dem alkoholisierten Angreifer einen Platzverweis.

Am Samstagabend geriet ein 28-Jähriger um 20.15 Uhr in der Weiherstraße in einen Streit mit einem Sicherheitsdienstmitarbeiter. Der Grund dafür war, dass ihm der Zutritt zum Festzelt des Volksfestes verwehrt wurde. Im Verlauf soll der Mitarbeiter den 28-Jährigen ins Gesicht geschlagen haben.

Ebenfalls am Samstag kam es gegen 23.30 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen einer Gruppe von Personen und einem jungen Mann. Dieser soll eine Person mit einer Glasflasche angegriffen haben. Dadurch kam es zu einem Handgemenge, das vom Sicherheitsdienst unterbunden werden konnte. Anschließend kam es zu einer weiteren körperlichen Auseinandersetzung, bei der der junge Mann angeblich von seiner Freundin geschlagen wurde. Die Personalien aller Beteiligten wurden von der Polizei festgestellt. Entsprechende Platzverweise wurden ausgesprochen.

Am Sonntagmorgen um 7.25 Uhr meldete ein Mann der Polizei, dass er in der Burgeffstraße von anderen geschlagen worden sei. Die Personen hatten sich inzwischen entfernt. Der Mann war am Kopf verletzt und wurde von einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Am Montagabend wurde der Polizei um 23 Uhr ein Streit in der Alleestraße gemeldet. Die Beamten trafen auf einen alkoholisierten, aggressiven Mann. Dieser soll zuvor in einem Bus mit einer Gruppe von Personen in Streit geraten sein und diese auch bedroht haben. Dem Mann wurde ein Platzverweis erteilt.

In allen Fällen wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Hinweise zu den Vorfällen erbittet die Ermittlungsgruppe der Polizei in Flörsheim unter der Telefonnummer (06145) 5476 – 0.

2. Einbrecher aktiv, Bad Soden, Neuenhain, Am Waldfeld, Hattersheim, Ladislaus-Winterstein-Ring, Eschborn, Niederhöchstadt, Langer Weg, Freitag, 08.11.2024, 20 Uhr bis Montag, 11.11.2024, 19.35 Uhr

(ro)In den letzten Tagen wurden in Bad Soden, Hattersheim und Eschborn Einbrüche verübt.

Zwischen Freitagabend und Montagmorgen brachen die Täter in Neuenhain, einem Stadtteil von Bad Soden, das Fenster eines Wohnhauses in der Straße „Am Waldfeld“ auf und gelangten so ins Innere. Dort durchsuchten sie die Räumlichkeiten und flüchteten mit gestohlenem Schmuck in unbekannte Richtung. In Hattersheim stand am Montag ein Einfamilienhaus im Ladislaus-Winterstein-Ring im Fokus von Einbrechern. Zwischen 9.30 Uhr und 18.20 Uhr brachen sie die Terrassentür auf. Auch hier hatten sie es auf Schmuck und Bargeld abgesehen. Ein aufmerksamer Zeuge konnte die Täter beim Verlassen des Hauses beobachten. Es handelte sich um drei Täter. Der erste wird als etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß, 30 bis 40 Jahre alt mit südländischem Aussehen beschrieben. Er hatte schwarze Haare, eine Halbglatze und war dunkel gekleidet. Sein Komplize war etwa 1,80 bis 1,90 Meter groß und ebenfalls 30 bis 40 Jahre alt. Auch er wurde als Südländer beschrieben und trug einen Bart und eine Mütze. Er trug eine dunkle Bomberjacke. Beide hatten eine gelbe oder braune Tasche bei sich. Zuerst liefen sie gemeinsam in Richtung Staufenstraße, bevor sie in ein unbekanntes Fahrzeug stiegen und flohen. Der dritte Täter war dunkel gekleidet und flüchtete zu Fuß.

Ebenfalls am Montag brachen Diebe in Niederhöchstadt, einem Stadtteil von Eschborn, in ein Reihenhaus ein. Zwischen 17.45 Uhr und 19.35 Uhr brachen sie gewaltsam ein Fenster auf und durchsuchten die Räumlichkeiten, bevor sie ohne Diebesgut flohen. Vermutlich wurden sie von den zurückkehrenden Bewohnern gestört.

In allen drei Fällen hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise unter der Rufnummer (06196) 2073-0.

3. Bargeld gestohlen, Hochheim, Am Weiher, Sonntag, 10.11.2024, 22.50 Uhr

(ro)Am Sonntagabend wurde in Hochheim aus einem Auto ein Koffer gestohlen, in dem sich eine Geldkassette mit einem größeren Geldbetrag befand. Das Fahrzeug war in der Straße „Am Weiher“ geparkt, als der Besitzer es gegen 22:50 Uhr für einen kurzen Moment unverschlossen zurückließ. Als er wenige Minuten später zurückkehrte, stellte er fest, dass ein oder mehrere Diebe das Auto geöffnet und den Koffer mit der Kasse sowie Bargeld gestohlen hatten. Von den Tätern fehlt bisher jede Spur.

Hinweise nimmt die Polizei in Flörsheim unter der Rufnummer (06145)5476-0 entgegen.

4. Rucksackdiebstahl, Hochheim, Alleestraße, Montag, 11.11.2024, 21 Uhr

(ro)Am Montagabend wurde einem Mann in Hochheim sein Rucksack gestohlen.

Während eines Gesprächs mit einem Unbekannten hatte der Mann seinen Rucksack unter einem Stehtisch auf dem Volksfestgelände abgestellt. Kurz darauf nahm der Unbekannte den Rucksack der Marke „Vans“ unbemerkt mit. Im Rucksack befanden sich noch Dokumente und 20 Euro Bargeld. Der Bestohlene meldete den Diebstahl erst einige Zeit später bei der Polizei, zu diesem Zeitpunkt war der Dieb bereits verschwunden. Der Täter wird als etwa 35 Jahre alt, 1,90 Meter groß und kräftig beschrieben. Er hatte kurze Haare, trug eine Mütze und eine weiße Jacke. Auffällig war eine Narbe zwischen den Augenbrauen.

Die Polizei in Flörsheim bittet unter der Rufnummer (06145)5476-0 um Hinweise zum Vorfall.

5. Beschädigung von Außenspiegeln mehrerer Fahrzeuge, Flörsheim, Frankfurter Straße, Sonntag, 10.11.2024, 5.30 Uhr

(ro)Am frühen Sonntagmorgen wurden in Flörsheim mehrere Fahrzeuge von einem Vandalen beschädigt.

Gegen 5.30 Uhr wurde der Polizei ein Mann in der Frankfurter Straße gemeldet, der an mehreren geparkten Autos die Außenspiegel beschädigt haben soll. Der Vandalen war offensichtlich betrunken und soll lautstark geschrien haben. Die herbeigerufenen Streifen konnten den Mann nicht mehr finden. Eine detaillierte Beschreibung des Täters liegt nicht vor. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 1.200 Euro.

Falls Sie verdächtige Beobachtungen gemacht haben, die zur Aufklärung der Sachbeschädigungen beitragen könnten, kontaktieren Sie bitte die Polizeistation Flörsheim unter der Rufnummer (06145) 5476-0.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Autodiebstählen in Hessen für 2022/2023

Die Autodiebstahlraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 1075 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 1118 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist jedoch von 506 im Jahr 2022 auf 405 im Jahr 2023 gesunken. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 446 auf 453 an, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Von den 453 Verdächtigen waren 201 nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu wurden in Berlin im Jahr 2023 insgesamt 7781 Autodiebstähle registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.075 1.118
Anzahl der aufgeklärten Fälle 506 405
Anzahl der Verdächtigen 446 453
Anzahl der männlichen Verdächtigen 414 415
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 32 38
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 183 201

Quelle: Bundeskriminalamt

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