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Niederhöchstadt: Untersuchungshaft für Betrüger

Die Polizei nahm einen Betrüger fest, der sich als Polizeibeamter ausgab und Bargeld abholen wollte.

Foto: Depositphotos

Hofheim (ost)

1. Festnahme eines Betrügers in Hochheim und Untersuchungshaft verhängt, Donnerstag, 17.04.2025

(ro)Dank der Hilfe eines aufmerksamen Hochheimers gelang es der Polizei letzten Donnerstag, einen Betrüger festzunehmen, der vorgab, Bargeld abzuholen.

Ein paar Kriminelle hatten sich als Polizeibeamte ausgegeben und dem älteren Mann vorgespielt, dass sein Bargeld aufgrund von Ermittlungen gegen falsche Bankmitarbeiter gesichert werden müsse. Der Mann fiel zunächst auf das Gespräch herein und telefonierte mehrmals mit den Betrügern. Zwischendurch informierte er jedoch die echte Polizei. Als dann ein angeblicher Zivilbeamter auftauchte, um ein Paket vor dem Haus abzuholen, schlug die Polizei zu und nahm den 20-jährigen Betrüger sowie eine 18-jährige Komplizin aus Limburg fest.

Die 18-Jährige wurde nach den polizeilichen Maßnahmen freigelassen, während der 20-Jährige in Gewahrsam blieb und am nächsten Tag einem Haftrichter vorgeführt wurde. Dieser ordnete die Untersuchungshaft für den 20-Jährigen an.

Betrugsanrufe dieser Art werden leider weiterhin stattfinden. Die Anrufer überreden ihre Opfer durch geschickte Gesprächsführung dazu, ihr Bargeld oder wertvolle Gegenstände an bestimmten Orten zu deponieren oder an Unbekannte zu übergeben. Daher der dringende Appell: Legen Sie sofort auf, wenn Sie solche Anrufe erhalten, und informieren Sie die Polizei. Weitere Informationen finden Sie unter www.polizei-beratung.de.

2. Überfall auf eine Spielhalle in Kelkheim-Fischbach am Hohenstein, Donnerstag, 24.04.2025, 02:00 Uhr

(ro)Am Donnerstag wurde eine Spielhalle in Kelkheim-Fischbach überfallen, bei dem der bewaffnete Täter einige hundert Euro Bargeld erbeutete. Um 02:00 Uhr betrat der Unbekannte die Spielhalle in der „Am Hohenstein“ und bedrohte eine Mitarbeiterin mit einer Schusswaffe, um Geld zu verlangen. Mit der Beute flüchtete der Täter nach draußen und verschwand zu Fuß. Er war etwa 1,80 bis 1,90 Meter groß, stämmig und trug eine schwarze Sturmhaube. Außerdem hatte er eine schwarze Steppjacke mit Kapuze, eine blaue Jogginghose und graue Freizeitschuhe mit weißer Sohle an. Er sprach gebrochen Deutsch.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise unter der Rufnummer (06196) 2073-0.

3. Einbruch in ein Reihenhaus in Schwalbach, Adolf-Damaschke-Straße, Dienstag, 22.04.2025, 00:30 Uhr bis Mittwoch, 23.04.2025, 06:30 Uhr

(ro)Zwischen Dienstag und Mittwoch wurde ein Reihenhaus in der Adolf-Damaschke-Straße in Schwalbach von Einbrechern heimgesucht. Zwischen Dienstag, 00:30 Uhr, und Mittwoch, 06:30 Uhr, drangen die Täter durch ein gewaltsam geöffnetes Fenster in das Haus ein. Sie durchsuchten den Eingangsbereich und flüchteten dann mit Bargeld, Schlüsseln, einer Handtasche, einem Rucksack und einer Jacke.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise unter der Rufnummer (06196) 2073-0.

4. Einbruchsversuch an einer Haustür in Bad Soden, Clausstraße, Dienstag, 22.04.2025, 23:00 Uhr bis Mittwoch, 23.04.2025, 10:00 Uhr

(ro)Ein Einbruchsversuch an einer Haustür in Bad Soden scheiterte zwischen Dienstag und Mittwoch. Die Täter versuchten mehrmals, die Tür eines Wohnhauses in der Clausstraße aufzuhebeln. Nachdem der Versuch fehlschlug, verschwanden sie unbemerkt.

Hinweise werden von der Kriminalpolizei unter der Rufnummer (06196) 2073-0 entgegengenommen.

5. Versuche von Einbrüchen in Eschborn, Niederhöchstadt, Langer Weg, Dienstag, 22.04.2025, 22:00 Uhr bis Mittwoch, 23.04.2025, 08:30 Uhr

(ro)In Niederhöchstadt in Eschborn versuchten Unbekannte in der Nacht auf Mittwoch, in eine Pizzeria und ein Eiscafé einzubrechen.

Ersten Erkenntnissen zufolge versuchten zwei männliche Täter, die Eingangstür eines Eiscafés im „Langen Weg“ aufzubrechen, was jedoch misslang. Danach scheiterten sie auch beim Versuch, ein nahegelegenes Restaurant aufzubrechen.

Wenn Sie verdächtige Beobachtungen gemacht haben, die zur Aufklärung der Taten beitragen können, kontaktieren Sie bitte die Kriminalpolizei unter der Rufnummer (06196) 2073-0.

6. Verkehrsunfallflucht in Flörsheim, Wickerer Straße, Freitag, 18.04.2025, 16:30 Uhr bis Samstag, 19.04.2025, 09:00 Uhr

(ro)Zwischen Freitag und Samstag ereignete sich in Flörsheim eine Verkehrsunfallflucht. Ein schwarzer Mercedes C 300 wurde am Freitag gegen 16:30 Uhr in der Wickerer Straße auf Höhe der Hausnummer 59a geparkt. Als der Besitzer am Samstag um 09:00 Uhr zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, stellte er fest, dass die linke Seite des Wagens beschädigt war. Der Verursacher streifte vermutlich mit seinem Fahrzeug den geparkten Mercedes und flüchtete dann, ohne sich um den Schaden von rund 10.000 Euro zu kümmern.

Zeugen werden gebeten, sich mit dem Regionalen Verkehrsdienst in Hofheim unter der Rufnummer (06192) 2079-0 in Verbindung zu setzen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, wovon 723 gelöst werden konnten. Es gab insgesamt 569 Verdächtige, darunter 498 Männer, 71 Frauen und 275 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 5206 Fälle, wobei 840 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 598, darunter 511 Männer, 87 Frauen und 270 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei die meisten männlichen Verdächtigen waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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