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Niederkleen: Polizeiaktionen in Langgöns

Ein Dieb wurde festgenommen, ein Einbrecher gestört und eine Unfallflucht am Bahnhof gemeldet.

Foto: Depositphotos

Giessen (ost)

Langgöns: Verdächtiger festgenommen nach Diebstählen

Am gestrigen Tag um 21.25 Uhr wurden die Polizei Notrufe von Bewohnern der Amthausstraße in Langgöns erreicht. Aufmerksame Zeugen hatten eine Person bemerkt, die sich verdächtig auf Grundstücken in der Straße verhielt. Kurz zuvor hatte ein Dieb in der Holzheimer Straße eine Handtasche und andere Gegenstände aus einem geparkten Auto gestohlen. Außerdem wurden Außenlampen von einem Grundstück entwendet. Sofort machten sich Streifenwagen der Polizeistation Gießen Süd auf den Weg nach Langgöns. In der Nähe trafen sie im Rahmen der Fahndung einen Verdächtigen an und nahmen ihn fest. Bei der Durchsuchung des Mannes konnten sie unter anderem die zuvor gestohlene Tasche sicherstellen. Die gestohlenen Gegenstände konnten den rechtmäßigen Besitzern zurückgegeben werden. Der Festgenommene wurde mit auf die Dienststelle genommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 27-Jährige wieder freigelassen. Gegen ihn wird nun ein Strafverfahren eingeleitet. Er soll laut ersten Ermittlungen mutmaßlich in Begleitung einer weiteren Person gewesen sein.

Die Ermittler suchen nach weiteren Zeugen: Wer hat etwas Verdächtiges beobachtet? Sind Personen in der Umgebung aufgefallen?

Hinweise nimmt die Polizeistation Gießen Süd unter der Telefonnummer 0641/7006-3555 entgegen.

Langgöns: Einbruch durch aufmerksamen Nachbarn gestört

Dank eines aufmerksamen Nachbarn fühlte sich ein Einbrecher in Niederkleen gestört und brach sein Vorhaben ab, um unbemerkt zu flüchten. Der Unbekannte hatte am Montag (23.2.) versucht, die Terrassentür einer Doppelhaushälfte in der Straße Am Tiefen Graben aufzubrechen. Der Nachbar hörte zwischen 19 Uhr und 19.30 Uhr verdächtige Geräusche, sah jedoch keine Personen. Erst später wurde der Einbruch entdeckt.

Die Ermittler suchen nach Zeugen und bitten um Hinweise an die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0641/7006-6555.

Gießen: Unfallflucht am Bahnhof

Vor dem Hauptbahnhof in Gießen ereignete sich am Montag (23.2.) eine Unfallflucht. Ein unbekannter Fahrer befuhr die Spur für Busse und Berechtigte in Richtung der Bushaltestellen. Kurz vor der Stadtbushaltestelle (Höhe Bahnhofstraße 90) kehrte er vermutlich um und fuhr zurück. Dabei beschädigte er ein Schrankenterminal, der entstandene Schaden beläuft sich auf mehrere Tausend Euro. Anstatt sich um den Unfall zu kümmern, fuhr der Verursacher einfach davon. Der Unfall ereignete sich zwischen 13 Uhr und 15.30 Uhr.

Die Ermittler für Unfallflucht fragen: Wer hat den Vorfall in der Nähe von Gleis 1 beobachtet? Wer kann Angaben zum unbekannten Fahrer machen?

Hinweise nimmt die Polizeistation Gießen Süd unter der Telefonnummer 0641/7006-3555 entgegen.

Pierre Gath, Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 von 4275 auf 5206 Fälle an. Trotz einer Zunahme der aufgeklärten Fälle von 723 auf 840 blieb die Anzahl der Verdächtigen mit 598 relativ konstant. Davon waren 511 männlich und 87 weiblich, wobei 270 nicht-deutsche Verdächtige verzeichnet wurden. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 Fällen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer und 25 Frauen. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 229, wovon 216 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 267 Verdächtige, darunter 237 Männer und 30 Frauen. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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