Ein 24-Jähriger wurde in Schwalbach von einer Personengruppe beraubt. Der Geschädigte wurde festgehalten und mehrfach geschlagen, bevor ihm das Portemonnaie entrissen wurde.
Niedernhausen: Portemonnaie geraubt

Hofheim (ost)
1. Geldbeutel geraubt, Schwalbach, Mittelweg, Donnerstag, 31.10.2024, 21.35 Uhr,
(ro)Am Donnerstagabend wurde einem 24-Jährigen in Schwalbach sein Geldbeutel von unbekannten Tätern gestohlen.
Um 21.35 Uhr näherte sich eine Gruppe von drei bis vier Personen dem Opfer, das auf dem Mittelweg unterwegs war, und bat um Wechselgeld. Plötzlich hielt einer der Unbekannten den 24-Jährigen fest und schlug ihm mehrmals auf den Rücken. Nachdem das Opfer seine Geldbörse herausgeholt hatte, wurde ihm diese aus der Hand geschlagen. Die Gruppe flüchtete mit dem Geldbeutel in Richtung einer nahegelegenen Schule. Der Bestohlene konnte nur angeben, dass es sich bei der Gruppe um drei bis vier Personen im Alter von 15 bis 20 Jahren mit südländischem Aussehen handelte.
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Sulzbach unter der Telefonnummer (06196) 2073-0 entgegen.
2. Schmuck gestohlen von falschen Wasserwerkern, Hattersheim, Okriftel, Kastanienstraße, Dienstag, 29.10.2024, 16 Uhr bis 16.30 Uhr,
(ro)In Okriftel, einem Stadtteil von Hattersheim, hatten es am Dienstag falsche Wasserwerker auf Schmuck abgesehen. Gegen 16 Uhr gaben sich zwei Männer in der Kastanienstraße als Mitarbeiter des Wasserwerks aus. Sie benötigten Zugang zur Wohnung. Die Bewohnerin wurde getäuscht, was ihr erst später auffiel. Nachdem sie die Betrüger aus der Wohnung gewiesen hatte, bemerkte sie den fehlenden Schmuck. Die beiden Täter wurden als zwischen 30 und 40 Jahre alt und mit mitteleuropäischem Aussehen beschrieben. Einer war ca. 1,85 Meter groß, schlank und hatte kurze dunkle Haare. Sein Komplize war korpulent und ca. 1,70 bis 1,75 Meter groß. Beide trugen schwarze Trainingsanzüge. Die Kriminalpolizei des Main-Taunus-Kreises bittet um Hinweise unter der Rufnummer (06196) 2073-0.
3. Einbruch in Bürogebäude, Eschborn, Frankfurter Straße, Mittwoch, 30.10.2024, 16 Uhr bis Donnerstag, 31.10.2024, 8 Uhr
(st)Zwischen Mittwoch und Donnerstag drangen Unbekannte in ein Bürogebäude in der Frankfurter Straße in Eschborn ein. Sie gelangten auf unbekannte Weise ins Gebäude und brachen dann die verschlossenen Türen der oberen Stockwerke auf. Die Täter durchsuchten alle Räume und stahlen elektronische Geräte im Wert von 10.000 Euro. Anschließend flüchteten sie in unbekannte Richtung. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 1000 Euro. Hinweise nimmt die Polizeistation Eschborn unter der Telefonnummer 06196 9695-0 entgegen.
4. Diebstahl eines Navigationsgeräts, Hofheim-Marxheim, Sachsenring, Mittwoch, 30.10.2024, 15 Uhr bis Donnerstag, 31.10.2024, 8 Uhr
(ro)Zwischen Mittwochnachmittag und Donnerstagmorgen wurde in Hofheim ein fest eingebautes Navigationsgerät gestohlen. Der schwarze Mini FML2 war im genannten Zeitraum in Marxheim in der Nähe des Sachsenring 34 abgestellt. Die Diebe gelangten auf unbekannte Weise ins Fahrzeuginnere, wo sie das Navigationsgerät samt Controller ausbauten. Mit der Beute im Wert von etwa 3.000 Euro flüchteten sie unbemerkt.
Bitte melden Sie sich bei der Polizeistation Hofheim unter der Rufnummer (06192) 2079-0, wenn Sie Hinweise haben.
5. Bedrohung in Apotheke, Eschborn, Rathausplatz, Donnerstag, 31.10.2024, 18.20 Uhr
(st)Am Donnerstag wurde ein Mitarbeiter einer Apotheke in Eschborn von einem unbekannten Täter bedroht. Der Mann betrat mit vier bis fünf weiteren Personen die Apotheke am Rathausplatz. Es kam zu einem Streitgespräch, bei dem der Mitarbeiter bedroht wurde. Anschließend flüchteten die Unbekannten. Der Täter wird als schlank mit südländischem Aussehen beschrieben. Er hatte einen Schnurrbart und trug dunkle Kleidung sowie eine dunkle Kappe. Hinweise nimmt die Polizeistation Eschborn unter der Rufnummer 06196 9695-0 entgegen.
6. Unfall unter Drogeneinfluss verursacht und geflüchtet, Eschborn, Ginnheimer Straße, Donnerstag, 31.10.2024, 23.55 Uhr
(ro)Kurz vor Mitternacht kam es am Donnerstag in Eschborn zu einem Verkehrsunfall, bei dem die Fahrerin unter Drogeneinfluss stand. Die Polizei wurde gegen 23.55 Uhr in die Ginnheimer Straße gerufen, da ein Auto verunfallt war. Zwei Personen waren aus dem Fahrzeug geflüchtet, während das Auto noch auf der Straße stand.
Bei einer Durchsuchung der Personen und des Fahrzeugs fanden die Beamten Drogen. Ein Drogenspürhund wurde hinzugezogen, und ein Drogenvortest bei der Fahrerin verlief positiv. Die 27-jährige Fahrerin, die keinen Führerschein besaß, und ihr 31-jähriger Beifahrer wurden zur Dienststelle gebracht. Die Fahrerin musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft konnten beide nach einer Durchsuchung ihrer Wohnungen gehen. Es wurden strafrechtliche Verfahren eingeleitet.
Der Schaden am Auto und an den Fahrbahnteilern beläuft sich auf mehrere Tausend Euro, das Auto musste abgeschleppt werden.
Pressemitteilung der Polizeiautobahnstation
Mehrere Unfälle mit Verletzten, Eppstein und Hochheim, Bundesautobahnen A3 und A66, Donnerstag, 31.10.2024
(cw)Am Donnerstagnachmittag ereigneten sich am Wiesbadener Kreuz und bei Eppstein drei Verkehrsunfälle mit Verletzten, die die Mitarbeiter der Autobahnpolizeistation Medenbach beschäftigten.
Der erste Unfall ereignete sich gegen 15 Uhr auf der Bundesautobahn 3 zwischen dem Wiesbadener Kreuz und der Anschlussstelle Niedernhausen. Ein 75-Jähriger musste seinen Audi abbremsen, was zu einer Kollision mit einem Renault führte. Der 31-jährige Fahrer des Renault wurde leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit, der Gesamtschaden beträgt etwa 33.000 Euro.
Nur 90 Minuten später kam es zu zwei Auffahrunfällen am Wiesbadener Kreuz auf der Verbindung von der A66 auf die A3 in Richtung Köln.
Zunächst kollidierte eine 27-jährige Fahrerin eines Ford mit einem Skoda. Beide Insassen des Skodas wurden verletzt, die Ford-Fahrerin musste zur Untersuchung ins Krankenhaus.
Ein 26-jähriger Opel-Fahrer fuhr unachtsam auf ein anderes Fahrzeug auf und beschädigte zusätzlich einen vor ihm haltenden VW. Alle drei Fahrer wurden verletzt, der Opel-Fahrer musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die Opel waren nicht mehr fahrbereit, der Gesamtschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.
Die gestrigen Unfälle verdeutlichen die Bedeutung von Aufmerksamkeit, ausreichendem Abstand und angemessener Geschwindigkeit im Straßenverkehr.
Nehmen Sie sich beim Fahren Zeit, lassen Sie sich nicht ablenken und fahren Sie vorausschauend. Besonders im Berufsverkehr können unvorhergesehene Situationen auftreten, die Ihre volle Aufmerksamkeit erfordern.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 haben sich leicht erhöht. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 im Jahr 2022 auf 23101 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 relativ konstant. Von den Verdächtigen waren 17106 männlich, 2027 weiblich und 7004 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 14.839 innerorts (10,2%), 7.577 außerorts (ohne Autobahnen) (5,21%) und 3.013 auf Autobahnen (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








