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Niedernhausen: Telefonbetrug in Bad Schwalbach

Eine Frau wurde um Bargeld und Schmuck betrogen. Die Polizei sucht nach Hinweisen zu den Tätern.

Foto: Depositphotos

Bad Schwalbach (ost)

1. Geldübergabe nach betrügerischem Anruf,

Bad Schwalbach-West, Montag, 04.08.2025, 11:22 Uhr

(fh)Am Montagmittag fiel eine Frau aus Bad Schwalbach auf einen Trick von Telefonbetrügern herein, die sich als Polizei ausgaben. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Eine ältere Dame erhielt am Montagvormittag einen Anruf von einem vermeintlichen Polizisten. Dieser erklärte ihr, dass sie abgehört werde und dass Verbrecher planten, sie zu überfallen. Da ihr Bargeld nicht mehr sicher sei, sollte sie es lieber der Polizei übergeben. Der Betrüger vereinbarte daraufhin mit der Dame eine Übergabe, bei der sie in einem westlichen Wohngebiet in Richtung der Bundesstraße 260 einen braunen Umschlag mit Bargeld und Schmuck an einen Abholer übergab. Dieser soll dann in einem dunklen BMW geflohen sein.

Der Abholer wird als blond, sehr schlank und etwa 35 bis 40 Jahre alt beschrieben. Er trug einen weißen Strickpullover und eine helle Jeans.

Die Kriminalpolizei in Wiesbaden ermittelt und bittet um Hinweise zur Abholsituation oder dem beschriebenen Fahrzeug, das möglicherweise im Kreisverkehr im Bereich Emser Straße/Am Grohberg gesehen wurde, unter der Telefonnummer (0611) 345-0.

Die Betrüger haben verschiedene Methoden, aber das Ergebnis ist immer dasselbe: Das Vermögen der Opfer ist in Gefahr und die Polizei muss es sichern! Grundsätzlich gilt: Die Polizei wird niemals Wertsachen bei Ihnen abholen oder sichern wollen! Auch keine Staatsanwaltschaft oder eine andere „Behörde“ wird dies tun. Wenn Sie solche Anrufe erhalten, legen Sie einfach auf, das ist nicht unhöflich, sondern oft die einzige Möglichkeit, die Täter loszuwerden. Die Betrüger schaffen es durch geschickte Gesprächsführung, dass die Opfer ihr gesamtes Bargeld oder hochwertige Wertgegenstände an einem Ort hinterlegen oder an Unbekannte übergeben oder überweisen. Daher der dringende Appell: Wenn Sie solche Anrufe erhalten, legen Sie sofort auf. Weitere Informationen finden Sie unter www.polizei-beratung.de.

2. Einbruchsversuch durch Alarmanlage vereitelt,

Niedernhausen, Oberjosbach, Akazienweg, Freitag, 01.08.2025, 18:00 Uhr bis Sonntag, 03.08.2025, 18:00 Uhr

(fh)Ein Einbruchsversuch in ein Einfamilienhaus in Niedernhausen wurde am Wochenende durch eine Alarmanlage vereitelt. Zwischen Freitag- und Sonntagabend versuchten die Täter, in das Wohnhaus im Akazienweg einzudringen, indem sie einen Rollladen hochschoben und versuchten, die dahinterliegende Terrassentür zu öffnen. Dabei lösten sie vermutlich die Alarmanlage aus, brachen ihr Vorhaben ab und flüchteten in unbekannte Richtung.

Hinweise nimmt die Polizeidirektion Rheingau-Taunus unter der Rufnummer (06124) 7078-0 entgegen.

3. Unbekannte verursachen Schäden auf Baustelle,

Bad Schwalbach, Am Schänzchen, Sonntag, 03.08.2025, 00:30 Uhr bis Montag, 07:00 Uhr

(fh)In den letzten Tagen betraten Unbekannte ein Baustellengelände in Bad Schwalbach. Anhand der Spuren am Tatort in der Straße „Am Schänzchen“ betraten die Täter zwischen Sonntag, 00:30 Uhr und Montag, 07:00 Uhr das Baustellengelände und beschädigten einen Bagger durch Steinwürfe. Zusätzlich versuchten sie vergeblich, einen Baucontainer aufzubrechen und stahlen schließlich eine Kamera, mit der sie unerkannt flüchteten.

Hinweise nimmt die Polizei in Bad Schwalbach unter der Telefonnummer (06124) 7078-0 entgegen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, wobei 723 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 569 Verdächtige, darunter 498 Männer und 71 Frauen. 275 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 5206, wobei 840 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 598 Verdächtige, darunter 511 Männer und 87 Frauen. 270 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

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