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Niedernhausen: Unfall auf der Baustelle Wiesbaden Medenbach

Ein Sattelzug kollidierte mit einem Anhänger, Verkehrsbehinderungen und hoher Sachschaden.

Foto: Depositphotos

Wiesbaden (ost)

In der Nacht von Montag auf Dienstag, den 20. Januar 2026 um 03:00 Uhr, fuhr der Fahrer eines Sattelzuges aus den Niederlanden, der 51 Jahre alt war, durch den Baustellenbereich auf der Autobahn A3 in der Nähe von Wiesbaden Medenbach zwischen der Ausfahrt Niedernhausen und dem Rastplatz Medenbach West. Dort wurden in der Nacht Markierungsarbeiten für Fahrstreifen durchgeführt. Die beiden rechten Fahrstreifen mussten für die Arbeiten von der Autobahnmeisterei gesperrt werden, sodass nur der linke Fahrstreifen für den Verkehr offen blieb. Der 51-Jährige reagierte zu spät auf die ordnungsgemäße Sperrung und befand sich weiterhin auf dem rechten Fahrstreifen. Dies führte dazu, dass er ungebremst auf den abgesperrten Anhänger der Autobahnmeisterei auffuhr. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Anhänger komplett zerstört und das Zugfahrzeug stark beschädigt. Der Sattelzug wurde nach links geschleudert und prallte mit dem Führerhaus gegen die Betonbegrenzungswand. Im Führerhaus saßen neben dem 51-Jährigen auch sein 40-jähriger Beifahrer. Obwohl das Führerhaus stark deformiert war, konnten sich beide leicht verletzt befreien. Sie wurden zur Sicherheit von den Rettungskräften in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Der Baustellenbereich musste für die Bergungsarbeiten vollständig gesperrt werden. Trotz der Umleitungsempfehlung an der Ausfahrt Idstein kam es zu Verkehrsbehinderungen und einem Rückstau von 10 Kilometern. Die Polizei schätzt den Gesamtsachschaden auf eine halbe Million Euro. Die Vollsperrung konnte erst nach mehr als 3 Stunden aufgehoben werden. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Pressemeldung waren die Bergungsarbeiten noch nicht abgeschlossen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% ausmacht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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