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Niedernhausen: Verkehrschaos im Rheingau-Taunus-Kreis

Starker Schneefall und Eisregen sorgen für Behinderungen im Verkehr. Einsatzkräfte verstärkt, um glatte Straßen und blockierte Abschnitte zu bewältigen.

Foto: unsplash

Rheingau-Taunus-Kreis (ost)

Der anhaltende heftige Schneefall hat heute im Rheingau-Taunus-Kreis zu erheblichen Verkehrsproblemen geführt. Besonders betroffen war der Untertaunus sowie die Verbindungsstraßen in Richtung Wiesbaden. Es gab teilweise Vollsperrungen wichtiger Verkehrswege, darunter auch auf der Bundesautobahn A3.

Im Laufe des Mittags verschlechterte sich das Wetter unerwartet stark. Es gab örtlich intensiven Eisregen im Kreisgebiet. Kurz darauf setzte starker Schneefall ein. Diese Entwicklung war nicht vorhergesagt und führte schnell zu extrem glatten Straßen. Dadurch blockierten viele querstehende oder liegengebliebene Fahrzeuge mehrere Straßenabschnitte, was den Verkehr und die Erreichbarkeit bestimmter Gebiete stark beeinträchtigte.

Um mit der Situation umzugehen, wurde ein kontinuierlicher Austausch zwischen Straßenmeisterei, Autobahnmeisterei und dem Rheingau-Taunus-Kreis eingerichtet. Außerdem wurde eine Verbindungskraft des Landkreises zur Autobahnpolizei nach Medenbach geschickt. In der Leitstelle wurden vorsorglich erweiterte Lagedienststrukturen aktiviert. Der Rettungsdienst wurde verstärkt und stellte drei zusätzliche Rettungswagen bereit, um längere Anfahrtszeiten im Kreisgebiet auszugleichen.

Die Feuerwehren Idstein und Niedernhausen führten Erkundungsfahrten auf der A3 sowie auf anderen relevanten Straßen im Kreisgebiet durch. Gleichzeitig gab es einen kontinuierlichen Austausch mit der Berufsfeuerwehr Wiesbaden. Trotz der schwierigen Situation gab es bisher keine übermäßige Anzahl von Einsätzen für Feuerwehr und Rettungsdienst.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon haben 19.527 Unfälle zu Personenschäden geführt, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% entspricht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Todesfälle, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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