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Notfallrettung in Frankfurt am Main stabilisiert sich

Die Maßnahmen zur Entlastung des Rettungsdienstes zeigen Wirkung, mit moderatem Einsatzaufkommen. Die Belastung bleibt hoch, aber die Versorgung ist gesichert.

Foto: unsplash

Frankfurt am Main (ost)

Die in den vergangenen Tagen ergriffenen Maßnahmen zur Entlastung der angespannten Situation im Rettungsdienst haben Wirkung gezeigt. Die Einsatzzahlen sind im Vergleich zu den vergangenen Tagen wieder auf einem moderaten Niveau. Die über das Modulare Warnsystem (MoWaS) verbreitete Gefahreninformation zur außergewöhnlich hohen Belastung des Rettungsdienstes konnte daher zurückgenommen werden. Vorsorglich bleibt für die kommenden Tage eine leicht erhöhte Vorhaltung mit zusätzlichen Rettungswagen bestehen.

An den besonders heißen Tagen von Freitag bis einschließlich Montag waren jeweils mehr als 500 Rettungsdiensteinsätze zu bewältigen. Im Durchschnitt verzeichnet der Rettungsdienst in Frankfurt rund 350 Einsätze pro Tag. Gleichzeitig stieg die Zahl der Notfalltüröffnungen deutlich an: Statt üblicherweise drei bis fünf Einsätzen pro Tag mussten am Samstag 19 sowie am Sonntag und Montag jeweils 25 Notfalltüröffnungen durchgeführt werden.

Obwohl die Temperaturen bereits zum Wochenbeginn zurückgingen, blieb die Belastung zunächst auf einem außergewöhnlich hohen Niveau. Nach Einschätzung der Feuerwehr machten sich die gesundheitlichen Folgen der vorangegangenen Hitzetage zeitversetzt bemerkbar. Durch zusätzliche Rettungswagen, den flexiblen Einsatz weiterer Rettungskräfte der Berufsfeuerwehr und der Hilfsorganisationen sowie ehrenamtlicher Einsatzkräfte aus dem Katastrophenschutz konnte die Notfallversorgung jederzeit sichergestellt werden.

„Die vergangenen Tage haben allen Beteiligten besonders viel abverlangt und eindrucksvoll gezeigt, was wir im Frankfurter Rettungsdienst gemeinsam leisten können. Mein ausdrücklicher Dank gilt allen Einsatzkräften von Feuerwehr und den Hilfsorganisationen aus dem Frankfurter Rettungsdienst – Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst, Deutsches Rotes Kreuz, Fraport und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft – sowie der Veritas Ambulanz aus Groß-Gerau und allen, die darüber hinaus unterstützt haben, hauptamtlich wie ehrenamtlich. Dass wir diese außergewöhnliche Lage gemeistert haben, ist der hervorragenden Zusammenarbeit aller Organisationen und dem außerordentlichen Engagement unserer haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräfte zu verdanken. Die Erfahrungen aus dieser Einsatzlage werden wir nun gemeinsam auswerten, um uns auf künftige Hitzeperioden noch besser vorzubereiten“, erklärt Markus Röck, Direktor der Branddirektion Frankfurt am Main.

Die Feuerwehr Frankfurt am Main appelliert weiterhin an die Bevölkerung, den Notruf 112 ausschließlich in akuten Notfällen zu wählen. Bei nicht lebensbedrohlichen gesundheitlichen Beschwerden ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der 116 117 der richtige Ansprechpartner. Zudem gilt: Ausreichend trinken, körperliche Anstrengungen während Hitzeperioden vermeiden und besonders auf ältere Menschen, Kinder sowie gesundheitlich vorbelastete Personen achten.

Quelle: Presseportal

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