Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Ober-Ramstadt: 24-Jähriger leistet Widerstand bei Festnahme

Am Donnerstagabend (26.6) wurde ein 24-Jähriger in Reinheim vorläufig festgenommen, nachdem er bei einer Kontrolle versucht hatte, vor der Polizei zu flüchten. Bei der Festnahme wehrte er sich und verletzte einen Polizisten im Gesicht.

Foto: Depositphotos

Reinheim (ost)

Am Abend des 26.6. wurde ein 24-jähriger Mann von der Polizeistation Ober-Ramstadt vorläufig wegen des Verdachts auf Drogenhandel festgenommen.

Um 19.30 Uhr alarmierte ein Zeuge die Polizei und meldete einen jungen Mann im Schwimmbad in Reinheim, der Drogen verkaufen sollte. Als die Streife den Verdächtigen kontrollieren wollte, versuchte er vor den Beamten zu fliehen. Das Team reagierte schnell und konnte den Mann schließlich einholen, überwältigen und festnehmen. Bei der Festnahme wehrte er sich und verletzte einen Polizisten im Gesicht. Der mutmaßliche Grund für sein Verhalten wurde schnell gefunden – der Tatverdächtige hatte bei seiner Flucht eine Tasche weggeworfen, in der die Polizei etwa 15 Gramm Kokain und eine kleine Menge Haschisch fand und sicherstellte.

Der Festgenommene wurde dann auf die Polizeiwache gebracht, wo er einer Blutentnahme unterzogen wurde. Trotz der Verletzungen konnte der Polizeibeamte seinen Dienst fortsetzen. Der 24-Jährige muss sich nun in einem laufenden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Drogenhandels und des Widerstands gegen Vollzugsbeamte strafrechtlich verantworten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle von Drogen registriert, wovon 22.378 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 19.168, darunter 17.079 Männer und 2.089 Frauen. 6.494 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 26.518, wobei 23.101 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19.133 nahezu gleich, wobei 17.106 Männer und 2.027 Frauen betroffen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 7.004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24