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Ober-Ramstadt: Falsche Bankmitarbeiter in Rohrbach

Eine Seniorin wurde um ihre EC-Karte und Geld betrogen. Die Polizei warnt vor Trickbetrug am Telefon und gibt Sicherheitstipps.

Foto: unsplash

Ober-Ramstadt (ost)

Am Donnerstag (8.10.) ereignete sich in Rohrbach ein Vorfall, bei dem falsche Bankangestellte eine ältere Frau um ihr Eigentum brachten.

Nach ersten Ermittlungen haben die Betrüger die 89-jährige Frau telefonisch kontaktiert. Unter einem Vorwand erlangte einer der vermeintlichen Bankmitarbeiter persönliche Daten sowie die Bankdaten, insbesondere die PIN, der älteren Dame. Anschließend klingelte ein Komplize zwischen 17 und 19 Uhr an ihrer Tür und holte die EC-Karte der Dame ab. Mit dieser machte er sich in unbekannte Richtung davon. Nach aktuellen Informationen kam es zu einer Abbuchung vom Konto der älteren Frau. Nachdem sie ihre Karte abgegeben hatte, wurde sie skeptisch und informierte die Polizei, was zur Aufdeckung des Trickbetrugs führte.

Den aktuellen Ermittlungen zufolge könnte der Abholer mit einem weißen BMW unterwegs gewesen sein. An dem Fahrzeug soll ein Münchner Kennzeichen angebracht gewesen sein.

Personen, die verdächtige Beobachtungen in der Gartenstraße gemacht haben oder sonstige relevante Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06151 / 969 – 0 an die Kriminalpolizei in Darmstadt zu wenden.

Vor diesem Hintergrund gibt die Polizei folgenden Rat und warnt:

Geben Sie am Telefon niemals Bankdaten oder persönliche Informationen preis. Seien Sie bei Anrufen, die Überweisungen oder sensible Bankdaten betreffen, stets misstrauisch. Wenn Zweifel bestehen, sollten Betroffene Rat bei Familienmitgliedern suchen und die Polizei informieren. PIN- oder TAN-Nummern sollten niemals an Dritte weitergegeben werden, weder am Telefon noch per E-Mail. Echte Bankangestellte werden niemals nach Nummern oder Passwörtern fragen. Wenn solche Informationen abgefragt werden, ist es wahrscheinlich ein Betrugsversuch. Echte Bankangestellte holen niemals einzelne EC- oder Kreditkarten an der Wohnadresse ab. Bei verdächtigen Abbuchungen sollten die Betroffenen umgehend ihre Bank informieren, damit möglicherweise eine Rückbuchung veranlasst werden kann.

Quelle: Presseportal

nf24