Am Mittwochabend wurde ein Rentner in Oberhöchstadt von Betrügern kontaktiert, die sich als Polizisten ausgaben und sein Eigentum sichern wollten.
Oberhöchstadt: Falsche Polizeibeamte in Kronberg

Bad Homburg v.d. Höhe (ost)
1. Weitere Bericht über falsche Polizeibeamte, Kronberg, Oberhöchstadt, Mittwoch, 15.07.2026, 22 Uhr
(da)Am Donnerstag wurde ein weiterer Vorfall von falschen Polizeibeamten der Polizei gemeldet. Abends riefen die Betrüger einen Rentner in Oberhöchstadt an. Der Anrufer gab vor, ein Polizist zu sein, und erklärte, dass eine Bande von Betrügern ältere Menschen ins Visier genommen habe. Es gab sogar eine Liste mit dem Namen des Oberhöchstädters. Aus diesem Grund wurde vereinbart, dass die Polizei sein Eigentum sichern müsse. Die Betrüger vereinbarten ein Codewort, damit sich der „Kollege“ vor der Haustür legitimieren konnte. Gegen 22 Uhr wurde er ins Haus gelassen und ihm wurde ein Tresor gezeigt. Währenddessen führte sein Komplize das Gespräch weiter. Glücklicherweise erkannte der Rentner den Betrug und konnte Schäden an seinem Vermögen vermeiden. Der Betrüger vor Ort hatte das Haus bereits verlassen. Er war ca. 30 Jahre alt, dünn, 1,85 bis 1,90 Meter groß, mit kurzen schwarzen Haaren und einem Schnauzbart. Er sprach akzentfreies Deutsch, trug eine lange helle Hose und ein schwarzes Langarmhemd. Wenn Sie diese Person am Mittwochabend in Oberhöchstadt gesehen haben oder zur Aufklärung des Vorfalls beitragen können, wenden Sie sich bitte an die Polizeistation Königstein unter der Rufnummer (06174) 9266-0.
Wichtige Ratschläge der Polizei:
So stellen Sie sicher, dass Sie tatsächlich mit der Polizei sprechen: Wenn Sie von jemandem, der vorgibt ein Polizeibeamter zu sein, angerufen werden und dabei nach persönlichen Daten, Informationen zu Ihrem Vermögen oder anderen sensiblen Angaben gefragt werden oder Handlungen von Ihnen verlangt werden, sollten Sie zunächst sicherstellen, dass es sich tatsächlich um die Polizei handelt. Beenden Sie das Gespräch und rufen Sie dann selbst die Notrufnummer 110 oder die Nummer Ihrer örtlichen Polizeidienststelle an. Verwenden Sie nur eine Telefonnummer, die Sie selbst recherchiert haben. Erst wenn Sie zweifelsfrei festgestellt haben, dass Sie mit der Polizei sprechen, können weitere Absprachen – wie vereinbarte Codewörter – als zusätzliche Erkennungsmerkmale sinnvoll sein. Und ganz wichtig: Legen Sie selbst auf! Beenden Sie das Gespräch immer selbst, indem Sie aktiv auflegen. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass die anrufende Person das Gespräch beendet hat oder dass eine stille Leitung bedeutet, dass die Verbindung bereits getrennt ist. Legen Sie selbst auf und rufen Sie dann – wenn Sie den Anruf überprüfen möchten – die Nummer der örtlichen Polizeidienststelle an. Die Betrüger erwecken den Eindruck, dass das Gespräch bereits beendet ist, obwohl die Verbindung noch besteht. Wenn Sie in dieser Situation die 110 wählen, ohne zuvor selbst aufgelegt zu haben, können Sie immer noch mit den Betrügern verbunden sein. Diese geben sich dann als Notruf der Polizei aus und setzen ihre Täuschung fort. Beenden Sie daher jedes verdächtige Telefonat immer selbst aktiv, bevor Sie die Polizei oder eine andere Stelle anrufen.
2. Einbruch in Pizzeria,
Friedrichsdorf, Burgholzhausen, Ober-Erlenbacher-Straße, Samstag, 04.07.2026, 18 Uhr bis Donnerstag, 16.07.2026, 6 Uhr
(da)In den letzten Tagen wurde eine Pizzeria in Burgholzhausen Opfer eines Einbruchs. Die Täter gelangten über eine gewaltsam geöffnete Kellertür in das Gebäude in der Ober-Erlenbacher-Straße. Sie stahlen eine Kasse und zwei Geldbörsen. Die Tat ereignete sich zwischen dem 4. und 16. Juli. Wenn Sie in diesem Zeitraum etwas Verdächtiges beobachtet haben, nehmen Sie bitte unter der Rufnummer (06172) 120-0 der Polizeistation Bad Homburg Kontakt auf.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 569 auf 598, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 498 auf 511 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 71 auf 87 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich leicht von 275 auf 270. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Einbruchsfälle in Deutschland registriert – 27061.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt







