Ein Mann kletterte auf eine Signalbrücke im Bahnhof Hünfeld und erhielt 11 Züge eine Verspätung von je 29 Minuten.
Oberleitung: Lebensgefährliche Aktion stoppt Zugverkehr

Hünfeld (Landkreis Fulda) (ost)
Am Dienstag (17.3., 06:30Uhr) hat ein 35-jähriger Mann im Bahnhof Hünfeld die Signalbrücke erklommen.
Beamte der Landes- und Bundespolizei begaben sich sofort zum Bahnhof.
Zu diesem Zeitpunkt waren die Gleise bereits gesperrt und die Oberleitung abgeschaltet.
Als die Landespolizeistreife vor Ort ankam, stieg der Mann von der Signalbrücke herunter und setzte sich auf den Bahnsteig.
Er wurde von der Streife in Gewahrsam genommen.
Der Grund für das Klettern des 35-Jährigen auf die Signalbrücke wird noch untersucht.
Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Bußgeldverfahren gegen den Mann eingeleitet.
Aufgrund dieser riskanten Aktion hatten 11 Züge jeweils eine Verspätung von 29 Minuten.
Die Bundespolizei warnt:
„Oberleitungen führen 15.000 Volt Starkstrom. Das ist ungefähr 65-mal stärker als der Strom einer Haushaltssteckdose. Ein Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 m ist unbedingt erforderlich, da der Strom als Lichtbogen überspringen kann – ohne die Leitung zu berühren. Die Leitungen sind immer unter Spannung, auch wenn kein Zug fährt. Klettern Sie niemals auf Züge, Waggons oder Masten! Halten Sie keine Gegenstände wie z.B. Äste oder Drachen in die Nähe von Oberleitungen! Das sind lebensgefährliche Handlungen!“
Quelle: Presseportal








