Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichem Eingriff in den Bahnverkehr. Hinweise dringend erbeten! Sicherheitshinweise beachten.
Oberleitung: Steine und Äste auf Gleise gelegt – Zeugen gesucht!

Pohlheim (Kreis Gießen) (ost)
Bisher unbekannte Täter haben auf der Bahnstrecke zwischen den Bahnhöfen Gießen – Erdkauter Weg und Watzenborn-Steinberg am Bahnübergang Steine und Äste auf die Gleise gelegt. Ein Passant entdeckte den Vorfall gestern Vormittag (27.3. / 9:45 Uhr).
Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Untersuchungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr eingeleitet.
Informationen werden erbeten:
Personen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/81616-0 oder über www.bundespolizei.de zu melden.
Sicherheitshinweise der Bundespolizei:
Die Bundespolizei warnt eindringlich davor, sich lebensgefährlich in den Gleisen aufzuhalten. Züge nähern sich fast geräuschlos und können je nach Windrichtung oft erst sehr spät wahrgenommen werden. Für eine Strecke von 100 Metern benötigen sie nur zwei Sekunden und haben einen langen Bremsweg. Auch die 15.000 Volt Stromstärke in den Bahn-Oberleitungen sind lebensgefährlich. Nicht nur das Berühren der Oberleitung mit dem Körper oder mit Gegenständen jeglicher Art, sondern auch die bloße Annäherung kann tödlich enden. Personen, die die Gleise betreten, um beispielsweise Hindernisse zu platzieren, bringen nicht nur sich selbst, sondern auch andere in Gefahr. Bei plötzlichen Bremsungen von Zügen werden Fahrgäste stets überrascht und können sich durch Stürze oder herumfliegende Gegenstände verletzen. Das Betreten von Bahnanlagen ist unbefugten Personen untersagt! Züge können durch das Überfahren von Gegenständen entgleisen oder Schäden verursachen, die erst Wochen später zu Unfällen führen können. Beim Überfahren solcher Gegenstände werden sie mit hoher Geschwindigkeit weggeschleudert und gefährden Personen in der Nähe erheblich. Neben strafrechtlichen Konsequenzen können Verursachern möglicherweise auch zivilrechtliche Folgen in Form von Schadensersatzansprüchen drohen.
Kontakt:
Bundespolizeiinspektion Kassel
Heerstr. 5
34119 Kassel
Pressesprecher
Ibrahim Aras
Telefon: 0561/81616 – 1010
E-Mail: bpoli.kassel.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_koblenz
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2022 zeigt insgesamt 136.931 Unfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% entspricht. Es gab 1.202 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel, was 0,88% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168 Fälle, was 80,46% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 136.931 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.155 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.406 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.202 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 110.168 |
| Ortslage – innerorts | 90.136 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 32.117 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 14.678 |
| Getötete | 208 |
| Schwerverletzte | 3.878 |
| Leichtverletzte | 20.881 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








