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Obertiefenbach: Telefonbetrüger erfolgreich

Eine Limburgerin wurde Opfer von Telefonbetrügern, die sie zu Geldüberweisungen verleiteten. Die Polizei warnt vor solchen Anrufen und gibt Verhaltenstipps.

Foto: Depositphotos

Limburg (ost)

1. Fahrrad entwendet,

Limburg, Diezer Straße, Dienstag, 08.07.2025, 01:00 Uhr bis 04:00 Uhr

(cw)Früh am Dienstagmorgen, zwischen 01:00 Uhr und 04:00 Uhr, drangen Diebe in ein Mehrfamilienhaus in der Diezer Straße in Limburg ein und stahlen aus dem Treppenhaus ein weißes Mountainbike der Marke „Cube – Aim“. Hinweise auf die Täter oder den Verbleib des Fahrrads werden von der Polizei in Limburg unter der Rufnummer (06431) 9140 – 0 entgegengenommen.

2. Einbruch in Mehrfamilienhaus misslingt,

Limburg, Egenolfstraße, Montag, 07.07.2025, 16:00 Uhr bis Dienstag, 08.07.2025, 13:15 Uhr

(cw)Zwischen Montag, 16:00 Uhr und Dienstag, 13:15 Uhr, versuchten Einbrecher, in ein Mehrfamilienhaus in der Egenolfstraße in Limburg einzubrechen. Bei ihrem Versuch scheiterten sie jedoch bereits an der Eingangstür und mussten unverrichteter Dinge wieder abziehen. Wer verdächtige Personen in der Umgebung gesehen hat, wird gebeten, die Polizei in Limburg unter der Rufnummer (06431) 9140 – 0 zu kontaktieren.

3. Erfolgreicher Telefonbetrug,

Limburg, Dienstag, 08.07.2025

(cw)Eine Bewohnerin von Limburg wurde bereits im Juni von Telefonbetrügern hereingelegt. Erst in dieser Woche wurde ihr der Betrug bewusst, und gestern Dienstag meldete die Limburgerin den Vorfall bei der Polizei.

Am 12.06.2025 wurde die Frau von vermeintlichen Mitarbeitern einer Softwarefirma angerufen. Durch geschickte Gesprächsführung verleiteten die psychologisch versierten Täter die Frau dazu, Überweisungen von mehreren tausend Euro für angebliche Dienstleistungen zu tätigen. Erst nach einer Weile wurde die Frau misstrauisch und informierte die Polizei.

Leider kommt es immer wieder zu solchen Vorfällen. Die Betrüger rufen unangemeldet an oder bringen Sie dazu, Telefonnummern zu wählen, die auf Ihrem Computer angezeigt werden, und geben sich als Mitarbeiter eines großen Softwareunternehmens aus. Anschließend berichten sie von einem Hackerangriff, angeblichen Computerproblemen der Angerufenen oder einer neuen Lizenz, die dringend erforderlich ist.

Tatsächlich wollen die Anrufer nicht helfen, sondern an das Geld der Bürgerinnen und Bürger gelangen oder Zugriff auf deren Rechner, insbesondere für das Online-Banking, erhalten. Durch geschickte Anweisungen gelingt es den Tätern in vielen Fällen, ihre Opfer zur Eingabe einer TAN zu bewegen oder Geldtransfers zu veranlassen.

Die Polizei warnt dringend davor, auf solche Anrufe einzugehen. Kein Mitarbeiter eines seriösen Softwareunternehmens wird Sie unaufgefordert zu Hause anrufen und die Behebung von Problemen anbieten, die Sie vor dem Anruf noch nicht hatten. Lassen Sie sich nicht von Unbekannten täuschen und gehen Sie keinesfalls auf zweifelhafte Angebote zur Installation einer Software oder Fernwartung ein. Beenden Sie das Gespräch rechtzeitig. Geben Sie keine Kontodaten, Kreditkartendaten oder Passwörter preis und überweisen Sie kein Geld.

4. Fahrzeug in Flammen,

Beselich, Obertiefenbach, Mittwoch, 09.07.2025, 00:10 Uhr

(cw)Kurz nach Mitternacht brannte bei Beselich-Obertiefenbach ein Fahrzeug ab.

Gegen 00:10 Uhr musste der Fahrer eines Audis von Hadamar-Steinbach kommend in Richtung Oberweyer aufgrund eines technischen Defekts anhalten. Er bemerkte daraufhin erste Flammen aus dem Motorraum aufsteigen, die sich schnell ausbreiteten. Das Fahrzeug brannte vollständig aus. Nach aktuellen Ermittlungen wird von einem technischen Defekt ausgegangen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle von Einbrüchen registriert, wovon 723 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 569, darunter 498 Männer, 71 Frauen und 275 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 5206 Fälle, von denen 840 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 598, davon 511 Männer, 87 Frauen und 270 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 Fällen die höchste Anzahl von Einbrüchen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 auf 4224. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2653 auf 2828, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen höher war als die der weiblichen. Im Vergleich dazu wurde in Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland registriert – 22125 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 9.798 10.106
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.961 4.224
Anzahl der Verdächtigen 2.653 2.828
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.806 1.918
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 847 910
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 851 915

Quelle: Bundeskriminalamt

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