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Oberursel: Bankmitarbeiter erbeuten Geldbetrag

Falsche Bankmitarbeiter erbeuten Gold und Bargeld in Oberursel. Polizei warnt vor Betrugsmasche und gibt Sicherheitstipps.

Foto: Depositphotos

Bad Homburg v.d. Höhe (ost)

1. Falsche Bankangestellte erbeuten Gold und eine beträchtliche Geldsumme,

Oberursel, Altkönigstraße,

Mittwoch, den 25.02.2026, 16:02 Uhr

(wö) Am Mittwoch machten falsche Bankangestellte in Oberursel Beute. Die Kriminellen kontaktierten zunächst telefonisch das Opfer und gaben sich als Mitarbeiter der Bank aus. Durch geschicktes Vorgehen stimmte die ältere Dame zu, ihre Bankkarte und die dazugehörige PIN an einen vermeintlichen Mitarbeiter zu übergeben. Kurz nach der Übergabe in der Altkönigstraße erschien der falsche Bankmitarbeiter erneut und erhielt zusätzlich das in der Wohnung aufbewahrte Bargeld. Über die Bankkarte wurde eine Abbuchung im vierstelligen Bereich durchgeführt. Der Betrüger soll ca. 30 Jahre alt, schlank und 1,80 m groß gewesen sein. Er hatte dunkle Haare, einen Bart um den Mund und war dunkel gekleidet. In diesem Zusammenhang warnt die Polizei: Seien Sie immer skeptisch und hinterfragen Sie solche Situationen. Geben Sie niemals Bankkarten oder PINs an Unbekannte weiter. Weder die Polizei, andere Behörden noch Bankmitarbeiter werden Sie jemals nach Wertgegenständen, Bargeld, Bankkarten oder sensiblen Bankdaten wie PINs, Passwörtern oder anderen Codes fragen. Lassen Sie sich auch niemals dazu auffordern, Ihr Passwort zurückzusetzen oder eine Überweisung vorzunehmen. Beenden Sie solche Gespräche sofort und kontaktieren Sie Ihre Bank. Dort wird man bestätigen, dass Sie von Betrügern und nicht von Ihrer Bank angerufen wurden. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie die Polizei oder den Notruf 110. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Wenn Ihnen am Mittwochnachmittag verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, melden Sie sich bitte bei der Polizeistation Oberursel unter der Rufnummer 06171-62400.

2. Hohe Überweisung an falsche Bankangestellte,

Steinbach,

Mittwoch, den 25.02.2026, 15:00 Uhr – 16:00 Uhr

(wö) Ein Rentner aus Steinbach wurde am Mittwochnachmittag Opfer eines Betrugs. Die Täter riefen den Mann an und gaben vor, Mitarbeiter seiner Bank zu sein. Im Verlauf des Gesprächs überzeugten sie den älteren Herrn, eine Online-Überweisung im mittleren fünfstelligen Bereich durchzuführen. Seien Sie bei solchen Anrufen äußerst vorsichtig! Bankmitarbeiter werden Sie niemals telefonisch nach PINs, Passwörtern oder anderen Codes fragen. Lassen Sie sich auch niemals dazu auffordern, Ihr Passwort zurückzusetzen oder eine Überweisung zu tätigen. Verlassen Sie sich nicht auf die Anzeige Ihres Telefons. Die angezeigte Telefonnummer kann manipuliert werden und ist kein Beweis für die Legitimität des Anrufers. Beenden Sie solche Anrufe sofort und kontaktieren Sie Ihre Bank. Dort wird man Ihnen bestätigen, dass Sie von Betrügern und nicht von Ihrer Bank angerufen wurden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Autodiebstählen in Hessen für 2022/2023

Die Autodiebstahlraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 1075 Fälle gemeldet, wovon 506 gelöst wurden. Es gab insgesamt 446 Verdächtige, von denen 414 männlich und 32 weiblich waren. Darüber hinaus waren 183 Verdächtige nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 1118, wobei nur 405 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 453, wobei 415 männlich und 38 weiblich waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 201. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Autodiebstählen in Deutschland mit 7781 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.075 1.118
Anzahl der aufgeklärten Fälle 506 405
Anzahl der Verdächtigen 446 453
Anzahl der männlichen Verdächtigen 414 415
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 32 38
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 183 201

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 auf 4224. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 2653 auf 2828. Davon waren 1806 männlich, 847 weiblich und 851 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Fällen von Cyberkriminalität in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 9.798 10.106
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.961 4.224
Anzahl der Verdächtigen 2.653 2.828
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.806 1.918
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 847 910
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 851 915

Quelle: Bundeskriminalamt

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