Ein Mann wirft ein Kind zu Boden, nachdem es versehentlich ein anderes Kind mit einem Ball abgeschossen hat. Die Polizei sucht nach einem etwa 40-jährigen Mann mit südländischem Aussehen.
Oberursel: Kind zu Boden geworfen

Bad Homburg v.d. Höhe (ost)
1. Junge wird auf den Boden geworfen,
Usingen, Friedhofsweg, Samstag, 27.04.2024, 18.30 Uhr
(da)Ein unbekannter Mann hat am Samstag in Usingen ein Kind zu Boden geworfen und dabei verletzt. Der Zwölfjährige spielte gegen 18.30 Uhr auf einem Spielplatz im Friedhofsweg. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei soll er dort aus Versehen ein anderes Kind mit einem Ball getroffen haben, worüber sich der Vater des anderen Kindes so sehr aufregte, dass er den Zwölfjährigen anhob und auf den Rücken warf. Dabei erlitt der Junge leichte Verletzungen. Der Vater verschwand dann in unbekannte Richtung. Die Polizei sucht nun nach einem etwa 40-jährigen Mann mit sportlicher, breiter Statur, kurzen dunklen Haaren und Bart. Er soll südländisch ausgesehen haben und eine dunkle Sweatshirt-Jacke sowie eine kurze Sporthose getragen haben. Hinweise nimmt die Polizeistation Usingen unter der Telefonnummer (06081) 9208-0 entgegen.
2. Fremder greift Kind auf Fahrrad an, Bad Homburg, Untere Terrassenstraße, Freitag, 26.04.2024, 12.30 Uhr bis 13.30 Uhr
(da)Am Freitag wurde in Bad Homburg ein Kind auf seinem Fahrrad von einem Unbekannten angegriffen. Die Polizei sucht nach Zeuginnen und Zeugen. Gegen 12.30 Uhr war ein 12-jähriger Junge mit seinen Freunden auf dem Fahrrad unterwegs. An der Kreuzung Untere Terrassenstraße/Weinbergsweg wurden sie von einem Unbekannten angeschrien. Kurze Zeit später trafen die Kinder erneut auf den Mann, diesmal an der Kreuzung Kisseleffstraße/Paul-Ehrlich-Weg. Hier versuchte der Unbekannte nun, den 12-Jährigen vom Fahrrad zu ziehen. Dabei packte er ihn am Oberarm, sodass das Kind fast stürzte. Er konnte sich jedoch losreißen und fuhr mit seinen Freunden in Richtung Kurpark davon. Die genauen Umstände der beiden genannten Situationen müssen nun weiter untersucht werden. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei nach dem unbekannten Mann, der etwa 1,75 Meter groß, von normaler Statur, mit weißen Haaren und beiger Jacke beschrieben wird. Weitere Angaben konnten die Kinder bisher nicht machen. Hinweise nimmt die Polizeistation Bad Homburg unter der Rufnummer (06172) 120-0 entgegen.
3. Einbruch in Wohnhaus,
Bad Homburg, Kirdorf, Tiefenbachwiesen, Donnerstag, 25.04.2024, 15.30 Uhr bis Samstag, 27.04.2024, 14 Uhr
(da)Am Samstag mussten die Bewohner eines Einfamilienhauses im Bad Homburger Stadtteil Kirdorf feststellen, dass in ihr Haus eingebrochen worden war. Zwischen Donnerstag, 15.30 Uhr und Samstag, 14 Uhr müssen sich die Einbrecher unbefugt Zutritt zu dem Wohnhaus in der Straße “Tiefenbachwiesen” verschafft haben. Dazu hebelten sie die Terrassentür auf und durchsuchten anschließend die Innenräume nach Wertgegenständen. Ob und – wenn ja – wie viel die Täter erbeutet haben, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und nimmt Hinweise unter der Rufnummer (06172) 120-0 entgegen.
4. Fahrrad an U-Bahnhaltestelle gestohlen, Oberursel, Weißkirchen, Frankfurter Landstraße, Donnerstag, 25.04.2024, 7 Uhr bis Freitag, 26.04.2024, 16.30 Uhr
(da)Zwischen Donnerstag und Freitag waren Fahrraddiebe im Oberurseler Stadtteil Weißkirchen aktiv. Seit Donnerstagmorgen war ein grünes E-Bike “Pegasus Solero E8F” an den Fahrradständern der U-Bahn-Haltestelle in der Frankfurter Landstraße abgestellt und angeschlossen. Einen Tag später, am Freitag gegen 16.30 Uhr, war es nicht mehr auffindbar. Diebe hatten das Schloss aufgebrochen und das Fahrrad im Wert von 2.000 Euro gestohlen. Die Polizeistation Oberursel ermittelt nun und nimmt Hinweise unter der Telefonnummer (06171) 6240-0 entgegen.
5. Falsche Bankmitarbeiter am Telefon,
Wehrheim, Donnerstag, 25.04.2024
(da)Am Donnerstag gaben sich Betrüger bei einer Rentnerin in Wehrheim als Bankmitarbeiter aus. Durch geschickte Gesprächsführung veranlassten sie Überweisungen in Höhe von 2.500 Euro. Dabei gaben sich die Betrüger als Sicherheitsmitarbeiter der Hausbank der Angerufenen aus und teilten ihr mit, dass sie zwei “Testüberweisungen” tätigen müsse, um weiterhin Zugriff auf ihre Kontoauszüge zu haben. Diese Überweisungen würden kein Geld abbuchen und dienten lediglich der Überprüfung der Kontodaten. Dies veranlasste die Rentnerin zu zwei Sofortüberweisungen in Höhe von knapp 2.500 Euro, wodurch das Geld für sie unwiederbringlich verloren war. Bitte seien Sie bei solchen Anrufen sehr vorsichtig! Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ihrer Bank werden Sie niemals am Telefon nach PINs, Passwörtern oder sonstigen Codes fragen. Lassen Sie sich auch niemals mündlich anweisen, Ihr Passwort zurückzusetzen oder eine Überweisung zu tätigen. Verlassen Sie sich auch nicht auf das Display Ihres Telefons. Eine dort angezeigte Telefonnummer kann manipuliert sein und ist keine Garantie für die Legitimität Ihres Gesprächspartners. Beenden Sie solche Anrufe sofort und wenden Sie sich an Ihre Bank. Dort wird man Ihnen bestätigen, dass Sie von Betrügern und nicht von Ihrer Hausbank angerufen wurden. Rufen Sie im Zweifelsfall die für Sie zuständige Polizeidienststelle oder den Notruf 110 an.
Kontakt:
Polizeipräsidium Westhessen – Wiesbaden
Konrad-Adenauer-Ring 51
65187 Wiesbaden
Pressestelle
Telefon: (0611) 345-1045/1041/1042
E-Mail: pressestelle.ppwh@polizei.hessen.de
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Hessen für 2021/2022
Die Fahrraddiebstahlraten in Hessen sind zwischen 2021 und 2022 gestiegen. Im Jahr 2021 wurden 13402 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 15523 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1321 auf 1570. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1019 auf 1132, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Fahrraddiebstählen in Deutschland mit 62400 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 13.402 | 15.523 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.321 | 1.570 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.019 | 1.132 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 963 | 1.084 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 56 | 48 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 416 | 522 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2021/2022
Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 sind gestiegen. Im Jahr 2021 wurden 8896 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 9798 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 4173 im Jahr 2021 auf 3961 im Jahr 2022 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 2766 im Jahr 2021 auf 2653 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 29667 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.896 | 9.798 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.173 | 3.961 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.766 | 2.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.945 | 1.806 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 821 | 847 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 948 | 851 |
Quelle: Bundeskriminalamt








