Drei Jugendliche in Bad Homburg ausgeraubt, Täter flüchtig. Polizei bittet um Hinweise.
Oberursel: Überfall auf Jugendliche

Bad Homburg v.d. Höhe (ost)
1. Drei junge Leute von Unbekanntem überfallen, Bad Homburg, Louisenstraße, Freitag, 26.07.2024, 00:00 Uhr
(vb) In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde ein Unbekannter in der Louisenstraße in Bad Homburg ausgeraubt. Die drei 16-Jährigen und eine Zeugin saßen auf einer Bank an der Bushaltestelle am Kurhaus, als der Täter an ihnen vorbeiging. Einer aus der Gruppe der Jugendlichen grüßte den Täter, obwohl er ihn nicht kannte. Dann näherte sich der Täter der Gruppe, griff sie an und zwang sie, ihre Wertgegenstände herauszugeben. Mit einer Beute von 20 EUR flüchtete der Täter in Richtung Schwedenpfad. Der Räuber war die ganze Zeit in Begleitung von zwei weiteren Personen, die sich jedoch im Hintergrund hielten. Trotz intensiver Fahndung konnten die Personen nicht gefunden werden. Die Personen werden wie folgt beschrieben: Täter:
Begleitperson 1:
Begleitperson 2:
Die Kriminalpolizei in Oberursel hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich telefonisch unter der Rufnummer (06172) 120-0 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
2. Seniorinnen mit Soft-Air-Waffe bedroht – Täter festgenommen, Steinbach (Taunus), Berliner Straße, Donnerstag, 19:18 Uhr
(vb) Ein 37-Jähriger bedrohte am Donnerstagabend zwei Seniorinnen mit einer Soft-Air-Waffe in der Berliner Straße in Steinbach (Ts.). Die beiden Damen waren zum Kaffeetrinken auf einer Parkbank verabredet, als der Täter an ihnen vorbeiging. Vor den Augen der Seniorinnen zog der Mann eine Waffe heraus und handhabte sie wild. Daraufhin flohen die 68- und 70-Jährigen, beobachteten den Täter jedoch aus sicherer Entfernung. Die Polizei konnte den Täter in der Nähe des Tatorts festnehmen. Er trug die Soft-Air-Waffe noch in seinem Hosenbund. Diese wurde beschlagnahmt. Er muss sich nun wegen Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.
3. Falscher Kriminalpolizist „Markus Steinmetz“ schlägt zu, Bad Homburg, Thomasbrücke, Mittwoch, 24.07.2024, 08:00 Uhr bis Donnerstag, 25.07.2024, 15:00 Uhr
(vb) Von Mittwochmorgen bis Donnerstagmittag brachte ein falscher Polizist eine ältere Dame aus Bad Homburg um ihr Erspartes. Unter dem Namen „KHK Markus Steinmetz“ kontaktierte der Betrüger die Dame erstmals am Mittwochmorgen auf ihrem Handy. Er gab vor, dass Einbrecher in der Nachbarschaft unterwegs seien und es auf den Besitz wohlhabender Personen abgesehen hätten. Um dies zu verhindern, kündigte der falsche Polizist den Besuch eines Sicherheitsbeamten an, der sich mit dem Codewort „Blume“ vorstellen und ihre Wertgegenstände überprüfen würde. Der Sicherheitsbeamte erschien an der Wohnadresse der Dame und nahm Schmuck mit. Im Laufe des Tages folgten weitere Anrufe, in denen der Betrüger sie aufforderte, Bargeld von der Bank abzuheben, da auch dies überprüft werden müsse. Da die Banken bereits geschlossen waren, wurde die Geldabhebung auf den nächsten Tag verschoben. Mit weiteren 40 Anrufen übte der Betrüger weiter Druck auf die Dame aus, sodass sie schließlich ihre Bank aufsuchte, Geld abhob und es am Donnerstagvormittag auf einem Parkplatz an der Thomasbrücke an den „Sicherheitsbeamten Weber“ übergab. Die Dame bemerkte erst, als es zu spät war, dass sie betrogen worden war, und informierte die Polizei. Die Geschädigte beschreibt den „Sicherheitsbeamten Weber“ als ca. 170 cm großen Mann, Mitte Zwanzig. Er hatte dunkle Haut, schwarze krause Haare und war schwarz gekleidet. Er sprach gutes Deutsch.
Die Polizei warnt: Seien Sie skeptisch! Die Polizei wird Sie niemals anrufen und nach Ihren Vermögenswerten fragen. Geben Sie am Telefon keine Informationen über Ihre persönlichen oder finanziellen Verhältnisse preis! Übergeben Sie niemals Geld, Schmuck oder andere Wertsachen an fremde Personen! Sprechen Sie mit Ihren Freunden und Verwandten über die Situation. Sensibilisieren Sie Ihre Familie für Betrugsmaschen und wenden Sie sich im Zweifelsfall immer an die Polizei! Wählen Sie die 110 oder die Telefonnummer Ihrer örtlichen Polizeistation.
4. „WhatsApp-Betrug“ erfolgreich,
Usingen, Mittwoch, 24.07.2024, 11:56 Uhr bis 24.07.2024, 13:00 Uhr
(vb) Am Mittwochnachmittag fiel ein 76-Jähriger aus Usingen auf einen „WhatsApp-Betrug“ herein. Mit der landesweit verbreiteten Betrugsmasche überzeugten Betrüger den besorgten Vater, eine Rechnung im Wert von über 1.000 EUR für seine vermeintliche Tochter zu begleichen, die zuvor über eine angeblich neue Nummer Kontakt zu ihm aufgenommen und um Hilfe gebeten hatte. Der Betrug wurde erst später entdeckt. Die Polizei empfiehlt, bei Nachrichten von unbekannten Absendern zunächst über die bekannten Rufnummern Kontakt mit der angeblichen Person aufzunehmen und bei Geldforderungen immer skeptisch zu sein. Im Zweifelsfall rufen Sie die Polizei an!
5. Wohnwagen und Pferdeanhänger beschädigt, Schmitten-Oberreifenberg, Feldbergstraße, Mittwoch, 17:00 Uhr bis Donnerstag, 25.07.2024, 10:45 Uhr
(vb) Ein Unbekannter beschädigte von Mittwochnachmittag bis Donnerstagvormittag einen Wohnwagen und einen Pferdeanhänger, die über Nacht auf einem Parkplatz in der Feldbergstraße in Schmitten-Oberreifenberg abgestellt waren. An beiden Anhängern wurden drei von vier Reifen zerstochen, so dass die Luft entwich. Der Täter ist bisher unauffindbar. Hinweise werden von der Polizeistation Usingen unter der Rufnummer (06081) 9208-0 erbeten.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2021/2022
Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen Anstieg der gemeldeten Fälle von 8896 im Jahr 2021 auf 9798 im Jahr 2022. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 4173 auf 3961 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 2766 auf 2653. Von den Verdächtigen waren 1806 männlich, 847 weiblich und 851 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an gemeldeten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 29667 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.896 | 9.798 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.173 | 3.961 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.766 | 2.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.945 | 1.806 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 821 | 847 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 948 | 851 |
Quelle: Bundeskriminalamt








