Polizei erbittet Hinweise. Die Täter ergriffen mit Beute die Flucht, Kassierer blieb unverletzt.
Öffentlichkeitsfahndung nach bewaffnetem Raubüberfall auf Tankstelle in Habichtswald-Ehlen

Kassel (ost)
(Bitte beachten Sie auch unsere Pressemitteilung, die am 16.12.2023 um 22:54 Uhr unter https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/44143/5673890 veröffentlicht wurde).
Habichtswald (Landkreis Kassel):
Am Abend des 16. Dezember 2023 haben zwei bisher unbekannte Täter eine Tankstelle in der Straße “Gewerbepark” in Habichtswald-Ehlen überfallen. Trotz intensiver Ermittlungen der Kasseler Kripo gibt es bisher keine Hinweise auf die Identität der Täter, weshalb ein Richter nun die Veröffentlichung der Bilder von zwei Überwachungskameras angeordnet hat. Die Ermittler des Kommissariats 35 der Kasseler Kripo hoffen, durch die Veröffentlichung Hinweise aus der Bevölkerung zu erhalten.
Der Raubüberfall fand am Samstag, den 16. Dezember 2023, gegen 20:45 Uhr statt. Während ein Täter an der Eingangstür der Tankstelle “Schmiere” stand, forderte sein Komplize am Verkaufstresen unter Vorhalt einer Pistole die Herausgabe von Bargeld. Mit der Beute in einer Plastiktüte flüchteten die Räuber aus der Tankstelle. Der Kassierer blieb zumindest körperlich unverletzt. Die Ermittlungen ergaben, dass die beiden Täter mit einem Bus nach Ehlen gefahren waren, in den sie eine Stunde vor dem Überfall an der Haltestelle “Scheidemannplatz” in Kassel eingestiegen waren. Ein Bild der Überwachungskamera im Bus zeigt die Täter. Ein weiteres Bild der Überwachungskamera der Tankstelle zeigt den Täter mit der Waffe. Er trug einen auffälligen Kapuzenpullover mit der Aufschrift “Rocky Balboa-The Italian Stallion” und einen Puma-Rucksack.
Die Täter, die etwa 15 bis 17 Jahre alt waren, trugen bei dem Überfall schwarze Masken, dunkle Kleidung und orangefarbene Handschuhe.
Zeugen, die dem K 35 Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.
Kontakt:
Ulrike Schaake
Pressesprecherin
Tel. 0561-910 1021
Polizeipräsidium Nordhessen
Grüner Weg 33
34117 Kassel
Pressestelle
Telefon: +49 561 910 1020 bis 23
Fax: +49 611 32766 1010
E-Mail: poea.ppnh@polizei.hessen.de
Außerhalb der Regelarbeitszeit
Polizeiführer vom Dienst (PvD)
Telefon: +49 561-910-0
E-Mail: ppnh@polizei.hessen.de
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Raubstatistiken in Hessen für 2021/2022
Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 2358 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 2871 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1533 im Jahr 2021 auf 1785 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1969 im Jahr 2021 auf 2173 im Jahr 2022. Von den Verdächtigen waren 1779 männlich und 190 weiblich im Jahr 2021, während es im Jahr 2022 1974 männliche und 199 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 952 im Jahr 2021 auf 1077 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 11270 die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.358 | 2.871 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.533 | 1.785 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.969 | 2.173 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.779 | 1.974 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 190 | 199 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 952 | 1.077 |
Quelle: Bundeskriminalamt








