Starke Kräfte nach schwerem Raub und Körperverletzung eingesetzt. Geschädigter identifiziert Täter, Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Öffentlichkeitswirksame Festnahme in Frankfurt-Bockenheim

Frankfurt (ost)
Am Abend des Samstags (7. Februar 2026) gegen 22:50 Uhr haben Zeugen zunächst gemeldet, dass an der U-Bahnstation Bockenheimer Warte eine Körperverletzung stattgefunden hat, bei der mehrere Personen auf eine Einzelperson eingeschlagen haben sollen. Danach sind die Personen in Richtung Bockenheimer Warte geflohen.
Nachdem sofortige Streifen vor Ort niemanden angetroffen haben, konnte der 27-jährige Geschädigte kurze Zeit später an der Konstablerwache gefunden und befragt werden. Aufgrund seiner Verletzungen wurde er in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Während seiner Befragung konnte er einen 25-jährigen Mann namentlich identifizieren und angeben, dass dieser ihm Bargeld im niedrigen dreistelligen Bereich geraubt hat.
Im Rahmen der Fahndung wurde der Tatverdächtige am Westbahnhof gefunden. Der 25-Jährige wurde eindeutig als Täter identifiziert und zur weiteren polizeilichen Maßnahmen zur Polizeiwache gebracht.
Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen zu den anderen Tatverdächtigen sind noch im Gange.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch auch von 1785 im Jahr 2022 auf 1850 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2173 im Jahr 2022 auf 2263 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 1974 männlich und 199 weiblich, wobei 1077 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.871 | 3.217 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.785 | 1.850 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.173 | 2.263 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.974 | 2.046 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 199 | 217 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.077 | 1.179 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 308 auf 267, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Zahl an Mordfällen in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








