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Oestrich-Winkel: Steinwerfer bei B42

Am Samstagabend warf ein Unbekannter einen Gegenstand auf ein vorbeifahrendes Fahrzeug auf der B42. Die Polizei sucht nach Zeugenhinweisen.

Foto: Depositphotos

Bad Schwalbach (ost)

1. Steinewerfer,

In Eltville am Rhein, genauer gesagt in Hattenheim, auf der B42 in der Nähe des Klärwerks, Samstag, 15.02.2025, um 17:08 Uhr

(mf) Am Samstag, den 15.02.2025 um 17:08 Uhr hat ein bisher unbekannter Täter an der B42 zwischen Eltville und Oestrich-Winkel einen Gegenstand auf ein vorbeifahrendes Fahrzeug geworfen. Ein Fahrer eines grauen Mercedes-Busses fuhr mit seiner Familie auf der B42 von Eltville in Richtung Oestrich-Winkel. Als sie sich in der Nähe des Klärwerks befanden, hörten sie einen lauten Knall und die Frontscheibe zerbrach. Am Straßenrand sahen die Insassen eine Person weglaufen. Es wird vermutet, dass diese Person einen unbekannten Gegenstand auf das Fahrzeug geworfen und dann die Flucht ergriffen hat. Aufgrund der Dunkelheit konnte die Person nur als jemand mit schwarzer Oberbekleidung und Kapuze beschrieben werden. Der entstandene Sachschaden am Auto wird auf etwa 1.000 EUR geschätzt.

Hinweise nimmt die Polizeistation in Eltville unter (06123) 9090-0 entgegen.

2. Anruf von einem falschen Polizeibeamten, Oestrich-Winkel, Mittwoch, 19.02.2025, 10:30 Uhr

(mf) Am Mittwochmorgen, gegen 10:30 Uhr, gab es in Oestrich-Winkel einen Betrugsversuch durch einen Anruf von falschen Polizeibeamten. Die Betrüger behaupteten, Einbrecher festgenommen zu haben und behaupteten, dass weitere Täter auf der Flucht seien und weitere Einbrüche planen würden. Anschließend fragten sie nach dem Vermögen des Opfers. Dank der Aufmerksamkeit des Angerufenen blieb es bei einem Betrugsversuch. Der Angerufene fiel nicht auf den Trick herein, sodass kein Schaden entstand.

Bei dieser Betrugsmasche handelt es sich um den sogenannten „Schockanruf“. Diese Masche zielt speziell auf ältere Menschen ab. Diese könnten im schlimmsten Fall überfordert sein, wenn die Betrüger sich am Telefon als Polizeibeamte ausgeben und ihre Opfer durch professionelles Auftreten gezielt verängstigen und ausnutzen. Oft haben ältere Menschen den starken Wunsch, ihren Kindern oder Enkelkindern zu helfen. Daher bittet die Polizei: Überlegen Sie, welche Ihrer Bekannten noch nicht über diese Betrugsmasche informiert sind, und sprechen Sie gezielt mit ihnen darüber. Nur so kann diesem Treiben Einhalt geboten werden.

3. Zusammenstoß zwischen PKW und Fußgänger, Rüdesheim, Frankenthalstraße, Mittwoch, 19.02.2025, 15:25 Uhr

Am Mittwochnachmittag, gegen 15:25 Uhr, kam es in Rüdesheim zu einem Zusammenstoß zwischen einem PKW und einem Fußgänger. Eine 31-jährige Fahrerin aus Rüdesheim fuhr mit ihrem schwarzen Opel Corsa die Frankenthalstraße von der Niederwaldstraße in Richtung Ortsausgang. In der Nähe des Bahnhofs rannte ein 21-jähriger Fußgänger aus Rüdesheim plötzlich auf die Straße. Die Fahrerin konnte einen Zusammenstoß nicht verhindern. Der Fußgänger wurde leicht verletzt und ins nahegelegene Krankenhaus gebracht. Am Corsa entstand ein Sachschaden in Höhe von 500 EUR.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% ausmacht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten betrug 188, Schwerverletzte 3.537 und Leichtverletzte 21.704.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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