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Offenbach am Main: Schwere Körperverletzung beim Schützenfest

Zwei Festbesucher wurden durch Messerstiche verletzt, Täter festgenommen, Polizei ermittelt Hintergründe.

Foto: Depositphotos

Fulda (ost)

Am Samstagabend (26.07.), gegen 22.45 Uhr, ereignete sich während des Fuldaer Schützen- und Volksfestes an der Ochsenwiese eine gefährliche Körperverletzung. Nach den bisherigen Ermittlungen kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Teilnehmern eines „Junggesellenabschieds“ und einem 33-jährigen Mann aus Fulda im Bereich des Treppenaufgangs zwischen der Magdeburger Straße und dem Festplatz. Zunächst war es nur ein verbaler Streit, bevor der 33-Jährige in seine Wohnung ging, ein Messer holte und kurz darauf zurückkehrte.

Der Tatverdächtige verletzte dann mit dem Messer zwei Festbesucher im Alter von 34 und 37 Jahren aus dem Landkreis Offenbach am Main. Beide Männer erlitten Stichverletzungen und wurden in Krankenhäuser zur weiteren Behandlung gebracht. Glücklicherweise waren ihre Verletzungen nicht lebensbedrohlich, und sie konnten nach ärztlicher Behandlung wieder entlassen werden. Für die anderen Besucher des Schützenfestes bestand zu keiner Zeit Gefahr.

Der 33-jährige Tatverdächtige, der in der Nähe des Festplatzes wohnt, wurde kurz nach der Tat in unmittelbarer Nähe seines Wohnsitzes festgenommen. Die Polizei Fulda hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen und untersucht die Hintergründe des Vorfalls. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder weitere Informationen haben, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Fulda unter der Rufnummer 0661/105 – 0, bei jeder anderen Polizeidienststelle oder online über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de zu melden.

Erstellt: Polizeistation Fulda, Müller, J., PHK

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht gesunken. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 308 auf 267 gesunken, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 im Jahr 2022 auf 4224 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2653 im Jahr 2022 auf 2828 im Jahr 2023. Darunter waren 1806 männliche Verdächtige, 847 weibliche Verdächtige und 851 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 9.798 10.106
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.961 4.224
Anzahl der Verdächtigen 2.653 2.828
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.806 1.918
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 847 910
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 851 915

Quelle: Bundeskriminalamt

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