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Offenbach am Main: Verkehrssicherheit durch „Safety Days“

Die hessische Polizei kontrolliert im Rahmen der europäischen Roadpol „Safety Days“ für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Besonders am gestrigen Mittwoch lag der Fokus auf der Vision ZERO.

Symbolbild "Safety Days"
Foto: Presseportal.de

Südosthessen (ost)

(spi) Auch in diesem Jahr beteiligt sich die hessische Polizei an den europäischen Roadpol „Safety Days“, die vom 16. – 22. September stattfinden. Besonderes Augenmerk lag dabei auf dem gestrigen Mittwoch (18. September). Das europaweite Ziel von „Vision ZERO“, die Reduzierung der Anzahl der Verkehrstoten auf NULL, wird durch eine spezielle Zählung der Todesfälle im Straßenverkehr in der Europäischen Union an diesem Tag betont. Nachdem in den Jahren 2022 und 2023 an den jeweiligen Schwerpunkttagen die „ZERO“ erreicht werden konnte, wurde dieser Idealwert bedauerlicherweise im Jahr 2024 nicht erreicht. Wie bereits berichtet, kam es in der Nacht zum Mittwoch (18. September) zu einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Lkw auf der Autobahn 3 bei Rodgau-Weiskirchen, bei dem der 23-jährige Beifahrer des Autos tödlich verletzt wurde.

Nicht zuletzt aufgrund tragischer Unfälle wie diesem haben die „Safety Days“ das Ziel, das Bewusstsein für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr und die gegenseitige Toleranz der Verkehrsteilnehmer zu fördern, um dem Ziel von „Vision ZERO“ kontinuierlich näher zu kommen. Unter dem Motto: „Safe life and stay alive (Sicher Leben und am Leben bleiben)“ wird während der Aktionswoche ein besonderes Augenmerk auf riskantes Verhalten oder Ablenkung im Straßenverkehr gelegt.

Seit Beginn der Aktionswoche und auch am diesjährigen „ZERO“-Tag haben die Ordnungshüter im Bereich des Polizeipräsidiums Südosthessen beispielsweise Kontrollstellen an folgenden Orten eingerichtet.

Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Identifizierung und Bestrafung von Fahrten mit überhöhter Geschwindigkeit, Alkohol oder Drogen sowie Ablenkung und Unaufmerksamkeit.

Als Ergebnis wurden mehrere Fahrten unter dem Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln festgestellt und geahndet. Auch in Bruchköbel musste die Polizei Verstöße im Zusammenhang mit Handys anzeigen. Die massive Ablenkung durch Mobilgeräte wurde dabei besonders hervorgehoben. Weitere Verkehrskontrollen in dieser Woche werden folgen.

Die hessische Polizei möchte durch diese Kampagne mit klaren Botschaften alle Verkehrsteilnehmer für ihre eigene Verantwortung und eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr sensibilisieren.

Offenbach, 19.09.2024, Pressestelle, Sebastian Spinnler

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 25216 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 24363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 23331 auf 22378 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 19820 auf 19168, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen (17704) höher war als der der weiblichen Verdächtigen (2116). Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6321 auf 6494. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 25.216 24.363
Anzahl der aufgeklärten Fälle 23.331 22.378
Anzahl der Verdächtigen 19.820 19.168
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.704 17.079
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.116 2.089
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.321 6.494

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% entspricht. 1.202 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,88% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168 Fälle, was 80,46% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Insgesamt gab es 208 Verkehrstote, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 136.931
Unfälle mit Personenschaden 19.155
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.406
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.202
Übrige Sachschadensunfälle 110.168
Ortslage – innerorts 90.136
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 32.117
Ortslage – auf Autobahnen 14.678
Getötete 208
Schwerverletzte 3.878
Leichtverletzte 20.881

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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