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Offenbach: Aufgebrachter Patient in Krankenhaus

Polizei löste die Situation mit Distanzelektroimpulsgerät. Mann wurde leicht verletzt, aber Anwesenheit der Beamten war nicht mehr erforderlich.

Foto: unsplash

Offenbach (ost)

Am Freitagabend wurden (lei) Polizeibeamte in ein Krankenhaus in Offenbach gerufen, weil ein Patient dort randaliert haben soll. Der Mann soll dort mit einem Stock um sich geschlagen und einen Feuerlöscher sowie eine Schere benutzt haben.

Nachdem der Mann, der emotional sehr aufgebracht war, mehrfach von den Polizisten angesprochen wurde und unbeeindruckt blieb, lief er mit der Schere auf die Beamten zu. Daraufhin kündigten die Beamten den Einsatz des Distanzelektroimpulsgeräts (DEIG) an. Da der Mann weiterhin nicht reagierte, setzten sie das Gerät ein. Durch den Treffer konnten sie ihm die Schere aus der Hand nehmen und die gefährliche Situation beenden. Der Mann wurde leicht verletzt durch die Pfeilelektroden. Letztendlich beruhigte er sich, so dass die Anwesenheit der Beamten nicht mehr erforderlich war.

In der Vergangenheit hat sich das Distanzelektroimpulsgerät als sicheres und effektives Einsatzmittel in dynamischen Situationen erwiesen. Es ermöglicht es, akute Gefahrensituationen schnell und aus sicherer Entfernung zu beenden. Durch die gezielte und zeitlich begrenzte Wirkung können schwerwiegendere Zwangsmittel häufig vermieden werden, was das Verletzungsrisiko für die betroffene Person, Einsatzkräfte und unbeteiligte Dritte reduziert.

Quelle: Presseportal

nf24