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Offenbach-Bieber: Verdacht des verbotenen Kraftfahrzeugrennens gegen zwei Autofahrer

Zwei 19-jährige Autofahrer sollen auf der Bundesstraße 448 mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren sein und einen zivilen Streifenwagen überholt haben.

Foto: Depositphotos

Offenbach (ost)

Zwei 19-jährige Autofahrer sind seit Donnerstagabend wegen des Verdachts eines verbotenen Autorennens auf der Bundesstraße 448 unterwegs und müssen sich verantworten, da sie mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gefahren sein sollen.

Um 22.25 Uhr fuhren die beiden Männer zunächst ordnungsgemäß in südöstlicher Richtung die Bieberer Straße entlang. Als sie auf die parallel verlaufenden Fahrstreifen der Bundesstraße 448 auffuhren, hielten sie vor der Philipp-Ulrich-Straße nebeneinander an, was den nachfolgenden Verkehr behinderte und andere Verkehrsteilnehmer per Lichthupe auf die Situation aufmerksam machten.

Anschließend sollen die beiden jungen Fahrer ihre Fahrzeuge stark in Richtung Obertshausen beschleunigt haben. Einer der Fahrer überholte sogar einen zivilen Streifenwagen, der in derselben Richtung auf dem Seitenstreifen fuhr. Laut den Beamten erreichten sie dabei Geschwindigkeiten von etwa 145 km/h. An der Ausfahrt Offenbach-Bieber trennten sich die Fahrzeuge und fuhren in verschiedene Richtungen weiter. Einer der Fahrer wurde sofort von der Zivilstreife kontrolliert, der zweite kurz darauf von einer uniformierten Streife nach Fahndungsmaßnahmen. Teile des Vorfalls wurden von den Beamten auf Video festgehalten. Die Ermittlungen sind im Gange.

Zeugen, die Informationen zur Fahrweise der beiden Fahrzeuge haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 069 8098-5100 beim Polizeirevier Offenbach zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon endeten 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwere Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817, was 81,02% entspricht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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