Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Offenbach: Drogenfunde bei Musikveranstaltung

Mehrere Strafverfahren nach Fund von Betäubungsmitteln bei Personenkontrollen. Polizei warnt vor Gefahren des Drogenkonsums im Straßenverkehr.

Foto: Depositphotos

Offenbach (ost)

Live-Musik, gute Laune und eine große Anzahl von Besuchern kennzeichneten ein Musik-Event am Samstag in der Sprendlinger Landstraße. Die Polizei war vor Ort präsent und führte gezielte Überprüfungen durch, da bei ähnlichen Veranstaltungen in der Vergangenheit wiederholt Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt wurden. Kräfte des Polizeireviers Offenbach erhielten dabei Unterstützung von der Kriminalpolizei.

Während der Personenkontrollen wurden auch dieses Mal in mehreren Fällen Betäubungsmittel von den Beamtinnen und Beamten sichergestellt. Darunter befanden sich Ecstasy, Amphetamin, Kokain, Ketamin und halluzinogene Pilze. Gegen die Personen, die die Drogen bei sich hatten, wurden Strafverfahren eingeleitet – insgesamt neun Anzeigen wurden erstattet.

Der Konsum von Drogen kann nicht nur gesundheitliche Folgen haben und im schlimmsten Fall zu einer Abhängigkeit führen. Rauschmittel können auch die Wahrnehmung und die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen. Besonders gefährlich wird es, wenn Personen nach dem Konsum am Straßenverkehr teilnehmen. Wer unter dem Einfluss von Drogen Auto fährt oder mit dem Fahrrad oder E-Scooter unterwegs ist, setzt nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer einem erheblichen Risiko aus. Es wurden jedoch keine entsprechenden Feststellungen gemacht.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle registriert, wobei 22.378 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 19.168, wovon 17.079 männlich und 2.089 weiblich waren. 6.494 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 26.518, wobei 23.101 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19.133 nahezu konstant, wobei 17.106 männliche und 2.027 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. 7.004 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24