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Offenbach: Einbrecher in Apotheke, Beute im Wert von mehreren tausend Euro zurückgelassen

Zwei Täter brachen in eine Apotheke ein und stahlen Medikamente im Wert von mehreren tausend Euro, ließen die Beute jedoch auf ihrer Flucht zurück.

Foto: Depositphotos

Offenbach (ost)

Zwei bisher unbekannte Täter brachen in der Nacht zum Samstag in eine Apotheke in der Bürgeler Straße ein und stahlen dort viele verschreibungspflichtige Medikamente. Sie ließen jedoch die Beute im Wert von mehreren tausend Euro auf ihrer Flucht zurück.

Laut bisherigen Informationen öffneten die Einbrecher kurz nach 1 Uhr ein Fenster der Apotheke und gelangten so in die Geschäftsräume. Dort nahmen sie viele Medikamente mit, die sie in ein Bettlaken wickelten. Dann flohen die Täter in nördliche Richtung über die Dörnigheimer Straße und benutzten dabei auch einen E-Scooter.

Ein Zeuge, der die Tat beobachtet hatte und die Polizei über den Notruf informierte, verfolgte die Flüchtigen. Offenbar überrascht von dem Verfolger, ließen die Diebe das Laken mit den gestohlenen Medikamenten zurück und setzten ihre Flucht auf der Dörnigheimer Straße in nördliche Richtung fort. Danach verloren sich ihre Spuren.

Die zurückgelassene Beute und das Bettlaken wurden sichergestellt. Außerdem sicherten die Ermittler der Kriminalpolizei in der Nacht weitere Spuren am Tatort.

Beide Täter werden als ungefähr 1,80 Meter groß, schlank und etwa 18 Jahre alt beschrieben. Sie trugen jeweils Sturmhauben und komplett schwarze Oberbekleidung. Einer der beiden benutzte für die Flucht den bisher nicht näher beschriebenen E-Scooter.

Die Kriminalpolizei aus Offenbach bittet weitere Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Hinweise auf die Identität oder den Fluchtweg der beiden Unbekannten haben, sich unter der Telefonnummer 069 8098-1234 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle aufgezeichnet, wovon 22.378 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 19.168, wobei 17.079 männliche Verdächtige und 2.089 weibliche Verdächtige waren. 6.494 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der aufgezeichneten Fälle auf 26.518, wovon 23.101 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19.133 ähnlich, wobei 17.106 männliche Verdächtige und 2.027 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 7.004. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

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