Drei Unbekannte versuchten erfolglos, mit brachialer Gewalt in Juweliergeschäft einzubrechen. Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Offenbach: Einbruch in Juweliergeschäft gescheitert

Offenbach (ost)
Mit grober Gewalt versuchten drei bisher unbekannte Personen am frühen Donnerstagmorgen, in ein Juweliergeschäft in der Großen Marktstraße einzubrechen – jedoch ohne Erfolg. Die Polizei bittet nun um Zeugenhinweise.
Um 9.30 Uhr informierte der Ladenbesitzer die Polizei, nachdem er zwei Paletten vor dem Eingang entdeckt hatte und damit die Ermittlungen in Gang setzte. Die Analyse von Videoaufnahmen zeigte, dass die Täter zuerst die Paletten vor der Eingangstür platzierten und dann mit einem Auto dagegen fuhren – offensichtlich mit der Absicht, die Tür zu öffnen. Außerdem sollen sie eine Flex benutzt haben; ein entsprechender Schnitt an der Tür deutet darauf hin.
Der Sicherheitsmechanismus widerstand jedoch dem Angriff, sodass die Einbrecher letztendlich ohne Beute mit dem Fahrzeug davonfuhren. Der entstandene Sachschaden wird vorläufig auf etwa 3.500 Euro geschätzt.
Hinweise zu den Tätern nimmt die Kriminalpolizei in Hanau unter der Telefonnummer 06181 100-120 entgegen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, wovon 723 gelöst wurden. Es gab insgesamt 569 Verdächtige, darunter 498 Männer und 71 Frauen. 275 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 5206, wobei 840 davon gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 598, mit 511 männlichen und 87 weiblichen Verdächtigen. 270 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 Fälle waren. Von diesen Fällen wurden jeweils 224 bzw. 216 aufgeklärt. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023. Darunter waren 283 männliche und 25 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, im Vergleich zu 237 männlichen und 30 weiblichen Verdächtigen im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 147 auf 130. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








