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Offenbach: Einbruch in Self-Storage-Lager

Schnelle Festnahme eines Tatverdächtigen – Suche nach weiterem Flüchtigen. Ein Zeuge alarmierte die Polizei, als ein vermummter Mann mit Werkzeugkoffer floh.

Foto: Depositphotos

Offenbach (ost)

Ein Hilferuf führte mehrere Polizeistreifen am frühen Dienstagmorgen in die Arndtstraße zu einem Self-Storage-Lager. Kurz darauf wurden die Handschellen bei einem 51-Jährigen angelegt.

Vor dem Einsatz gab es um 4.40 Uhr die Meldung eines Zeugen, dass ein vermummter Mann mit einem Werkzeugkoffer in Richtung Hauptbahnhof flüchtete. Während die Polizisten losliefen, verfolgte der Zeuge den Flüchtigen, der eine schwarze Kapuze und eine schwarze Jogginghose trug. Der Verdächtige war gerade aus dem Gebäude gekommen, in dem sich das Lager befindet, so der Zeuge.

Im Zuge der sofortigen Fahndung nahmen die Beamten den 51-Jährigen in der Nähe des Tatorts fest. Er scheint jedoch nicht der gesuchte Flüchtige zu sein. Die Ermittler vermuten derzeit, dass er als möglicher Komplize in Frage kommt. Er wurde vorübergehend zur erkennungsdienstlichen Behandlung auf die Wache gebracht. Bei der Überprüfung des Lagers stellten die Einsatzkräfte fest, dass mehrere Boxen aufgebrochen worden waren. Es wurden zwei Werkzeugkisten gestohlen. Ob weitere Gegenstände fehlen, wird noch untersucht. Der entstandene Sachschaden wird auf einen vierstelligen Betrag geschätzt.

Weitere Zeugen können sich bitte bei der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 069 8098-1234 melden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle von Einbrüchen registriert, wovon 723 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 569 Verdächtige, darunter 498 Männer, 71 Frauen und 275 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 5206, wovon 840 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 598, davon waren 511 Männer, 87 Frauen und 270 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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