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Offenbach: Gestohlenes Fahrrad im Internet entdeckt

Ein gestohlenes Fahrrad, ein Inserat im Internet und ein verabredeter Verkaufstermin: Was zunächst nach einem glücklichen Zufall für den Besitzer des Velos aussah, endete für einen 29-Jährigen mit einer Anzeige.

Foto: Depositphotos

Offenbach (ost)

Ein entwendetes Fahrrad, eine Anzeige im Internet und ein vereinbarter Verkaufstermin: Was anfänglich wie ein glücklicher Zufall für den Besitzer des Fahrrads aussah, endete für einen 29-Jährigen mit einer Anzeige.

Der 21-jährige Besitzer des Rads bemerkte am Donnerstagmorgen, dass sein Trekkingrad, das im Innenhof eines Hauses in der Wilhelmstraße (90er-Hausnummern) angeschlossen war, zusammen mit dem Fahrradschloss verschwunden war. Zuerst wollte der Mann keine Anzeige erstatten, da er keine Unterlagen für das Fahrrad mehr hatte. Doch dann stieß er im Internet auf eine Verkaufsanzeige, bei der es sich offenbar um sein gestohlenes Fahrrad handelte.

Er setzte sich mit dem Verkäufer in Verbindung und vereinbarte einen Termin für den späten Donnerstagnachmittag. Als der vermeintliche Verkäufer auftauchte, griffen die Beamten ein und nahmen einen 29-Jährigen vorläufig fest.

Der Verdächtige leugnete die Anschuldigung. Er behauptete, das Fahrrad nicht gestohlen zu haben, sondern es am Donnerstagmorgen von einem ihm unbekannten Mann auf der Straße gekauft zu haben. Warum er das Fahrrad jedoch bereits kurz nach Mitternacht auf der Verkaufsplattform inseriert hatte, konnte er den Ermittlern nicht erklären. Gegen den 29-Jährigen wird nun wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls ermittelt.

Die Polizei sucht außerdem Zeugen, die den Diebstahl des Fahrrads, der zwischen Mittwoch, 22 Uhr und 8 Uhr am Folgetag stattfand, beobachtet haben und Hinweise geben können. Sie werden gebeten, sich unter 069 8098-1234 bei den Ermittlern zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Hessen für 2022/2023

Die Fahrraddiebstahlraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 15.523 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 14.987 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 1.570 im Jahr 2022 auf 1.643 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 1.132 im Jahr 2022 auf 1.079 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 1.084 männlich und 48 weiblich, wobei 522 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Fahrraddiebstählen in Deutschland mit 62.036 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 15.523 14.987
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.570 1.643
Anzahl der Verdächtigen 1.132 1.079
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.084 1.012
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 48 67
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 522 575

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 283 männlich und 25 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 237 männliche und 30 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 147 im Jahr 2022 auf 130 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 registrierten Mordfällen die höchste Anzahl in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 auf 4224. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2653 auf 2828, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen höher war als die der weiblichen Verdächtigen. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 9.798 10.106
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.961 4.224
Anzahl der Verdächtigen 2.653 2.828
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.806 1.918
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 847 910
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 851 915

Quelle: Bundeskriminalamt

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