Ein 29-jähriger Mann wurde in der Gustav-Adolf-Straße angegriffen und verletzt. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und sucht dringend Zeuginnen und Zeugen.
Offenbach: Polizei sucht weitere Zeugen

Offenbach (ost)
(lei) Ein 29-jähriger Mann wurde am Sonntagabend in der Gustav-Adolf-Straße angegriffen und verletzt, was zu einem Krankenhausaufenthalt führte. Die Polizei untersucht den Vorfall wegen des Verdachts auf gefährliche Körperverletzung und Beleidigung und bittet um Zeugenaussagen.
Der Offenbacher war laut bisherigen Informationen gegen 23.15 Uhr zu Fuß unterwegs, als er von drei Unbekannten angesprochen und beleidigt wurde. Die Männer folgten ihm einige Meter, wobei auch eine Flasche in seine Richtung geworfen wurde.
Es kam zu einem Kampf, bei dem der Offenbacher neben einem geparkten Auto zu Boden ging. Dort schlugen und traten die drei Männer auf ihn ein. Erst als zwei Zeugen eingriffen, flüchteten die Angreifer zu Fuß.
Der 29-Jährige erlitt Gesichtsverletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. An dem Auto wurden Blutspuren und mögliche neue Schäden festgestellt, die gesichert wurden. Eine Glasflasche wurde ebenfalls am Tatort gefunden.
Die drei Verdächtigen sollen zwischen 20 und 25 Jahre alt gewesen sein. Einer hatte kurze, dunkle, lockige Haare und trug eine schwarze Jogginghose sowie eine schwarze Sportjacke. Der zweite trug eine helle oder weiße Baseballkappe und eine dunkle Kapuzenjacke. Der dritte Verdächtige war ebenfalls dunkel gekleidet.
Zeugen des Vorfalls oder Personen, die Informationen zu den drei Verdächtigen haben, werden gebeten, sich telefonisch unter 069 8098-1234 an die Kripo Offenbach zu wenden. Die Hintergründe des Angriffs sind noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 224 auf 216 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267. Davon waren 283 männlich, 25 weiblich und 147 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 die meisten Mordfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








