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Offenbach: Verletzte nach Auseinandersetzung festgenommen

Noch unklar sind die Hintergründe einer Auseinandersetzung am Wilhelmsplatz, bei der drei Personen mit Stichverletzungen ins Krankenhaus kamen. Polizei sucht Zeugen!

Foto: Depositphotos

Offenbach (ost)

(fg) Die Hintergründe einer Auseinandersetzung am Wilhelmsplatz am späten Mittwochabend sind noch vollkommen unklar, bei der drei Personen mutmaßlich mit Stichverletzungen in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden. Nach der unverzüglich eingeleiteten Fahndung wurden vier Personen vorläufig festgenommen. Es ist nun erforderlich, umfassende Ermittlungen durchzuführen, um herauszufinden, warum es zu der Auseinandersetzung kam und wie viele Personen beteiligt waren.

Vor Mitternacht meldeten sich Zeugen über Notruf und gaben an, dass es auf dem Wilhelmsplatz zu einer handfesten Schlägerei von zehn bis 15 Personen, teilweise bewaffnet, gekommen sei. Als die ersten Streifenwagen eintrafen, flüchteten mehrere Männer vom Ort des Geschehens. Schließlich fanden die Polizeibeamten drei verletzte Personen in der Nähe des Tatorts; sie wurden medizinisch versorgt und anschließend in Krankenhäuser gebracht.

Im Büsingpark wurden kurz darauf drei Personen im Rahmen der Fahndung schnell festgenommen, die mutmaßlich an der Auseinandersetzung beteiligt waren. Ein weiterer Verdächtiger wurde in einem Taxi angetroffen und ebenfalls vorläufig festgenommen. Es wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen vor Ort durchgeführt und mutmaßliche Tatmittel sichergestellt.

Die Kriminalpolizei führt bereits erste Vernehmungen durch und sucht nach Zeugen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 069 8098-1234 zu melden.

10.07.2025, Offenbach, Pressestelle, Felix Geis

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023 zurück. Davon waren 283 männlich, 25 weiblich und 147 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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