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Offenbach: Zeugenaufruf nach Messerattacke

Kripo sucht nach Passanten als mögliche Tatzeugen. Ermittler bitten um Hinweise unter 069 8098-1234.

Bekleidung des Tatverdächtigen zur Tatzeit
Foto: Presseportal.de

Offenbach (ost)

Im Rahmen der Untersuchungen gegen einen inhaftierten 52-Jährigen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts sucht die Kriminalpolizei in Offenbach weiterhin nach zwei potenziellen Zeugen. Wie bereits am 14.11.2024 berichtet, soll der Verdächtige seine frühere Partnerin bei einem Treffen am vergangenen Dienstagabend (12.11.) im Landgrafenring auf einer dortigen Grünfläche mit einem Messer im Gesicht verletzt haben, wodurch sie schwer verletzt wurde. Gegen den 52-Jährigen, der sich am nächsten Tag bei der Polizei gestellt hatte, wurde ein Haftbefehl erlassen.

Da die Tat möglicherweise von den beiden bisher unbekannten Passanten beobachtet wurde, wenden sich die Ermittler erneut mit einem Aufruf an die Öffentlichkeit und bitten insbesondere diese beiden sowie weitere Zeugen, sich unter der Rufnummer 069 8098-1234 zu melden. Die Beamten schließen nicht aus, dass das angehängte Bild der Kleidung des Täters zur Tatzeit (auffällige gelbe Hose) hilfreich sein könnte.

Bildquelle: Polizeipräsidium Südosthessen

Offenbach, 18.11.2024, Pressestelle, Thomas Leipold

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht gesunken. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls zurückgegangen, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 308 auf 267 gesunken, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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