Mehrere Anzeigen bei Kontrollen: Drogen im Überraschungs-Ei, unversicherte Fahrzeuge, gestohlenes E-Bike.
Offenthal: Polizeikontrollen in Offenbach

Stadt und Kreis Offenbach (ost)
1. Schrecklicher Anruf: Betrug um Geld für angebliche Operation / Polizei gibt Ratschläge – Offenbach
(lei) Der Sohn soll angeblich schwer krank sein und innerhalb der nächsten 24 Stunden sterben, wenn er nicht sofort operiert wird. Dafür wurde eine hohe Geldsumme gefordert. Diese erfundene Geschichte erzählten dreiste Betrüger einem Offenbacher am frühen Dienstagabend am Telefon, bauten starken Druck auf und betrogen ihn um mehrere tausend Euro. Die Polizei ermittelt nun und bittet um Hinweise zu einer Frau mit Kopftuch, die das Geld entgegengenommen hat. Nach dem Anruf schickten die Gauner ihre Komplizin zur Abholung in die Liebigstraße, wo schließlich die Beute übergeben wurde. Danach verschwand die etwa 1,60 bis 1,70 Meter große Frau, die mit einer dunklen Jacke und einer großen Tasche unterwegs war. Dem betrogenen Senior fiel am Abend in diesem Zusammenhang eine dunkle Limousine auf – möglicherweise ein Audi oder ein BMW. Die Ermittler der Kripo bitten diejenigen, die weitere Informationen zu der unbekannten Abholerin und dem verdächtigen Auto haben, sich unter der Rufnummer 069 8098-1234 zu melden. Die Polizisten empfehlen erneut:
2. Rauschgift in Überraschungs-Ei, nicht versicherte Fahrzeuge, gestohlenes E-Bike: Mehrere Anzeigen bei Kontrollen – Offenbach
(lei) Beamte des Polizeireviers Offenbach führten am Mittwochabend erneut Kontrollen in der Innenstadt durch, bei denen am Ende wieder mehrere Anzeigen erstattet wurden. In der Kaiserstraße stoppten die Polizisten einen 50-Jährigen, bei dem sie in seiner Hosentasche eine geringe Menge Amphetamin in einem Überraschungsei fanden. Gegen ihn wurde eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstellt. Ein Verstoß gegen das Medizinal-Cannabisgesetz (MedCanG) wird einem 24-Jährigen vorgeworfen, der in der Mainstraße kontrolliert wurde und 27 Gramm Cannabis sowie Haschisch außerhalb seiner Wohnung bei sich hatte. Ihm droht nun ein Bußgeld. Ein E-Scooter-Fahrer hatte noch mehr Drogen dabei, den die Ordnungshüter in der Frankfurter Straße anhielten. Hierbei handelte es sich um 41 Gramm Cannabis, weshalb gegen den 44-Jährigen nun wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Cannabisgesetz (CanG) ermittelt wird. Dazu kommt eine Anzeige wegen des Verdachts der Trunkenheit am Steuer und des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, da er betrunken war und sein Fahrzeug nicht versichert gewesen sein soll. Auch der E-Scooter eines 17-Jährigen war nicht versichert, als er in der Liebigstraße unterwegs war, sodass auch er eine entsprechende Anzeige nach dem Pflichtversicherungsgesetz erhielt. Das Gleiche gilt für einen 42-Jährigen: Auch sein Elektrokleinstfahrzeug war nicht mit einer entsprechenden Versicherungspolice geschützt. Die kleine Versicherungsplakette an der Rückseite seines Rollers war abgelaufen. Als ob das nicht genug wäre: Die Polizisten stellten den Roller sogar sicher, da er bei einer Überprüfung als gestohlen herauskam. Dies führte zu einer weiteren Anzeige wegen des Verdachts der Hehlerei gegen den Mann. Außerdem konnten die Uniformierten ein kürzlich in Frankfurt gestohlenes E-Bike sicherstellen. Der Besitzer meldete sich gegen Mitternacht beim 13. Polizeirevier in Frankfurt und gab an, dass er sein Fahrrad gerade in Offenbach orten könne. Das Fahrrad konnte kurz darauf mit dem Fahrer in der Berliner Straße gefunden werden. Es wurde sichergestellt und an den Besitzer zurückgegeben. Der Fahrer des E-Bikes war auch deutlich betrunken und zeigte Ausfallerscheinungen. Entsprechende Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr und der Hehlerei wurden eingeleitet. Für den Rest der Nacht ging es mit anderen Aufträgen für die Beamtinnen und Beamten weiter, sodass ein arbeitsreicher, aber erfolgreicher Dienst nun hinter ihnen liegt.
3. Wer hat den schwarzen Audi gestreift? – Neu-Isenburg
(cb) Ein Schaden von etwa 1.500 Euro wurde von einem bisher unbekannten Unfallverursacher verursacht, als er am Dienstag einen schwarzen Q5 beschädigte und flüchtete. Das schwarze Auto parkte in der Friedrichstraße (40er Hausnummern), als es vermutlich zwischen 11.30 Uhr und 11.50 Uhr von einem vorbeifahrenden Fahrzeug an der Fahrerseite gestreift wurde. Ohne seinen Pflichten als Unfallverursacher nachzukommen, floh er. Die Polizei in Neu-Isenburg hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht aufgenommen und bittet unter der Rufnummer 06102 2902-0 um Zeugenhinweise.
4. Täter griff in das Fahrzeug und stahl das Handy – Neu-Isenburg
(cb) Ein grauer VW Golf parkte am Mittwoch gegen 13.40 Uhr am Straßenrand der Wilhelm-Leuschner-Straße (100er Hausnummern), als sich ein bisher Unbekannter dem Fahrzeug näherte, durch das geöffnete Beifahrerfenster griff, ein abgelegtes Handy aus der Mittelkonsole stahl und damit flüchtete. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Dieb geben können, wenden sich bitte unter der Telefonnummer 069 8098-1234 an die Kripo.
5. Zeugensuche nach Unfallflucht – Obertshausen / Hausen
(fg) Zwischen Montagmittag, 12 Uhr und Dienstagmorgen, 8.30 Uhr, ereignete sich im Starkenburgring im Bereich der einstelligen Hausnummern eine Unfallflucht, weshalb die Polizei nun nach dem Verursacher sucht. Dieser touchierte beim Vorbeifahren den am Straßenrand geparkten grauen Citroen C5 und beschädigte ihn an der fahrerseitigen Heckstoßstange sowie am Kotflügel. Der Schaden wird insgesamt auf rund 3.000 Euro geschätzt. Hinweise zum Unfallverursacher bitte an die Wache der Polizeistation in Heusenstamm unter der Rufnummer 06104 6908-0.
6. Baugeräte aus Jumper gestohlen – Mühlheim/Dietesheim
(cb) Aus einem in der Kirchstraße (30er Hausnummern) abgestellten Citroen Jumper haben unbekannte Täter verschiedene Baumaschinen gestohlen. Die Tat ereignete sich zwischen Dienstag, 17.30 Uhr und Mittwoch, 7.00 Uhr. Ersten Erkenntnissen zufolge manipulierten die Diebe an der Heckflügeltür des Kleintransporters, um ins Fahrzeuginnere zu gelangen. Dort stahlen sie verschiedene Baugeräte und flüchteten dann. Die Kriminalpolizei in Offenbach nimmt Zeugenhinweise unter der Kripo-Hotline 069 8098-1234 entgegen.
7. Schlagring aus dem 3D-Drucker: Anzeige gegen 51-Jährigen – Langen
(lei) Ob er wusste, dass sein Druckstück nicht nur illegal, sondern bei seiner bestimmungsgemäßen Anwendung auch sehr gefährlich ist? Diese Frage kann vorerst wohl nur er selbst beantworten. Ein 51-Jähriger aus Langen muss nun mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen, weil er in seinem 3D-Drucker einen Gegenstand hergestellt haben soll, der per se verboten ist – einen Schlagring. Diesen hatte sein Sohn offensichtlich am Mittwoch (20.11.) in eine Langener Schule mitgenommen, woraufhin eine Lehrkraft die „gedruckte“ Waffe bei dem Schüler kurzerhand einbehielt und die Polizei informierte. Gegen den Vater ermitteln die Beamten nun wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Waffengesetz. Der Schlagring wurde sichergestellt.
8. Polizei sucht Zeugen nach Unfallflucht – B 486 Gemarkung Langen
(tk) Eine Streife der Polizeistation Langen stoppte am Donnerstagmorgen gegen 1 Uhr einen schwarzen 3er BMW mit schweren Unfallschäden in Dreieich. Im Rahmen der Kontrolle, bei der die Beamten feststellten, dass sowohl der Fahrer- als auch der Beifahrerairbag des Fahrzeugs mit Offenbacher Kennzeichen ausgelöst hatten, gab der Fahrer einen kurz zuvor verursachten Verkehrsunfall zu. Beim Auffahren auf die Bundesstraße 486 von der Südlichen Ringstraße in Langen kommend sei er aufgrund von Schnee auf der Fahrbahn ins Schleudern geraten und mit der dortigen Betonleitwand kollidiert. Insgesamt entstanden am BMW und der Betonleitwand ein Schaden von knapp 8.000 Euro. Personen, die Angaben zum Unfallgeschehen machen können, werden gebeten, sich auf der Wache der Polizeistation Langen unter der Rufnummer 06103 9030-0 zu melden.
9. Medizinischer Notfall ursächlich für Verkehrsunfall – B 486 Gemarkung Offenthal
(tk) Ein medizinischer Notfall war nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen ursächlich für einen Verkehrsunfall, der sich am Dienstag gegen 17.40 Uhr auf der Bundesstraße 486 zwischen Urberach und Langen ereignete. Der Fahrer, ein 65-Jähriger, kam auf Höhe von Offenthal aufgrund seiner Beschwerden nach links von der Fahrbahn ab. Im weiteren Verlauf prallte er mehrfach gegen die Schutzplanke, bevor er an dieser zum Stehen kam. Der Fahrer wurde von den Rettungskräften in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. An der Schutzplanke und dem Fahrzeug entstanden Sachschäden.
Offenbach, 21.11.2024, Pressestelle, Thomas Leipold
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während 2023 die Zahl auf 26.518 stieg. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22.378 im Jahr 2022 auf 23.101 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19.133 konstant. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen stieg von 17.079 auf 17.106, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2.089 auf 2.027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6.494 im Jahr 2022 auf 7.004 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland registriert – 73.917.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (81,02%) waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








