Eine realitätsnahe Einsatzübung forderte die Feuerwehren in Okriftel. Ein Kranführer erlitt einen Herzinfarkt, ein anderer stand unter Schock und eine Person war eingeklemmt.
Okriftel: Höhenrettung und Menschenrettung unter Stahlringen

Hattersheim am Main (ost)
Am Montagabend wurde eine anspruchsvolle und realitätsnahe Einsatzübung von den Feuerwehren Hattersheim, Okriftel und Eddersheim, der Kreiseinheit „Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen“ (SRHT) sowie dem DRK OV Hattersheim durchgeführt. Der Alarm erfolgte um 18:13 Uhr mit dem Stichwort „H ABST Y – R 2“ und der Meldung „Person in Absturzgefahr – Medizinischer Notfall in Kran“ auf dem Gelände der Hessischen Bewehrungsstahl GmbH in der Rheinstraße in Okriftel – zunächst ohne Hinweis auf die Übung.
Das Szenario sah vor: Ein Kranführer erlitt auf einem Portalkran einen Herzinfarkt, ein anderer Kranführer stand auf einem zweiten Kran unter Schock und eine Person war unter einem schweren Betonstahl-Ring eingeklemmt.
Schon bald nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war klar, dass mehrere Rettungsmaßnahmen gleichzeitig erforderlich waren. Während der unter Schock stehende Kranführer von Feuerwehrkräften versorgt und über die Drehleiter gerettet wurde, bereitete die SRHT-Einheit die schonende Rettung des zweiten Kranführers in großer Höhe vor. Der Patient wurde dann gesichert aus dem Portalkran abgeseilt und dem Rettungsdienst übergeben.
Zur gleichen Zeit arbeiteten andere Einsatzkräfte an der Befreiung der eingeklemmten Person. Mit einem hydraulischen Spreizer konnte die Übungspuppe schnell aus ihrer Zwangslage befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden.
Das Hauptziel der Übung war das Training der Zusammenarbeit mehrerer Einheiten bei einer komplexen Einsatzsituation in einer industriellen Umgebung. Einsätze in großer Höhe oder an Industrieanlagen stellen die Einsatzkräfte regelmäßig vor besondere Herausforderungen und erfordern abgestimmte Abläufe sowie eine enge Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Spezialkräften und Rettungsdienst.
Die Feuerwehren der Stadt Hattersheim am Main bedanken sich bei der Hessischen Bewehrungsstahl GmbH für die Unterstützung und die Möglichkeit, die Übung auf dem Betriebsgelände durchführen zu können.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon entfallen 19.527 Unfälle auf Personenschäden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1.164 Fälle, was 0,8% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 188, Schwerverletzte 3.537 und Leichtverletzte 21.704.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








