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Osthessen: Achtung Schulbeginn – Polizei gibt Sicherheitstipps

Mit dem Start des neuen Schuljahres müssen Kinder eigenständig den Schulweg bewältigen. Die Polizei warnt vor überhöhter Geschwindigkeit im Straßenverkehr und betont die Vorbildfunktion der Erwachsenen.

Foto: unsplash

Osthessen (ost)

Osthessen. Mit dem Beginn des neuen Schuljahres am 26. August 2024 kehren zahlreiche Schülerinnen und Schüler in den Schulalltag zurück, während für die Erstklässler ihre Schulzeit beginnt. Sie stehen vor der Herausforderung, zum ersten Mal eigenständig den Weg zur Schule zu bewältigen. Das Polizeipräsidium Osthessen appelliert an alle Verkehrsteilnehmenden, besonders auf die jungen Schülerinnen und Schüler Rücksicht zu nehmen, um deren Schutz zu gewährleisten.

Kinder betrachten den Straßenverkehr aus einer anderen Perspektive. Oftmals können sie Entfernungen und Geschwindigkeiten von Fahrzeugen nur schwer einschätzen. Eine besonders vorausschauende Fahrweise aller Autofahrer ist notwendig, um den damit verbundenen Gefahren entgegenzuwirken.

Geschwindigkeitsüberschreitungen sind besonders gefährlich

Aufgrund der eingeschränkten Wahrnehmungsfähigkeit der Kinder stellt überhöhte Geschwindigkeit eine erhöhte Gefahr dar. Das gefahrene Tempo ist entscheidend für den Anhalteweg eines Fahrzeugs. Eine Vollbremsung bei 30 km/h benötigt bis zu 18 Meter. Bei 60 km/h beträgt die Strecke mehr als 50 Meter. Wenn ein Auto mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs ist, können Kinder Schwierigkeiten haben, die Situation richtig einzuschätzen und beispielsweise unabsichtlich eine Straße überqueren oder plötzlich vor einem Auto auftauchen.

Es ist wichtig, dass Erwachsene sich ihrer Vorbildfunktion im Straßenverkehr bewusst sind und durch korrektes Verhalten dazu beitragen, dass Kinder sicher zur Schule und nach Hause kommen.

Tipps für ein sicheres Verhalten auf dem Schulweg:

Um die Verkehrssicherheit auf Schulwegen und in der Nähe von Schulen zu erhöhen, wird die Polizei in Osthessen in den nächsten Wochen verstärkt Verkehrskontrollen in diesen Bereichen durchführen und dabei auf die speziellen Sicherheitsbedürfnisse von Kindern im Straßenverkehr hinweisen.

Regional.Informiert.

Regional.Informiert. ist eine Präventionsinitiative des Polizeipräsidiums Osthessen im Rahmen der landesweiten Kampagne „Gemeinsam Sicher in Hessen“. Seit Dezember 2023 widmet sich die osthessische Polizei in unregelmäßigen Abständen verschiedenen Themen der polizeilichen Kriminal- und Verkehrspräventionsarbeit unter diesem Motto. Das Ziel ist es, die Bürgerinnen und Bürger in Osthessen über potenzielle Gefahren aufzuklären und für diese zu sensibilisieren. Weitere Informationen und nützliche Tipps zu verschiedenen Präventionsthemen finden Sie unter: https://ppoh.polizei.hessen.de/Ueber-uns/Regionales/Regional-Informiert/

(PB)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen registriert, was 0,88% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168 Fälle, was 80,46% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 136.931
Unfälle mit Personenschaden 19.155
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.406
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.202
Übrige Sachschadensunfälle 110.168
Ortslage – innerorts 90.136
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 32.117
Ortslage – auf Autobahnen 14.678
Getötete 208
Schwerverletzte 3.878
Leichtverletzte 20.881

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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