Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Osthessen: Dunkle Jahreszeit – Tipps für mehr Sichtbarkeit von Kindern

Kinder im Straßenverkehr besser sichtbar machen, um Unfallgefahr zu minimieren. Polizei gibt wichtige Ratschläge zur Prävention.

Foto: unsplash

Osthessen (ost)

Osthessen. Während der dunklen Jahreszeit, die oft von schlechtem Wetter geprägt ist, steigt die Gefahr von Unfällen für Kinder im Straßenverkehr signifikant an. Eine wichtige Maßnahme zur Erhöhung der Sicherheit ist die Sichtbarkeit von Kindern. Untersuchungen zeigen, dass Kinder in dunkler Kleidung bei schlechten Lichtverhältnissen erst ab einer Entfernung von etwa 25 Metern wahrgenommen werden können. Im Gegensatz dazu beträgt der Bremsweg eines Fahrzeugs bei einer Notbremsung aus einer Geschwindigkeit von 50 km/h zwischen 25 und 30 Metern. Diese Distanz ist oft zu kurz, um rechtzeitig zu reagieren und einen Unfall zu vermeiden. Daher ist es entscheidend, Kinder durch helle, reflektierende Kleidung und andere Maßnahmen zur Sichtbarkeit besser sichtbar zu machen, um das Risiko im Straßenverkehr zu minimieren.

Wichtige Empfehlungen der Polizei:

Regional.Informiert. ist eine Präventionsinitiative des Polizeipräsidiums Osthessen im Rahmen der landesweiten Kampagne „Gemeinsam Sicher in Hessen“. Unter diesem Motto widmet sich die Polizei in Osthessen seit Dezember 2023 in unregelmäßigen Abständen verschiedenen Themen der polizeilichen Kriminal- und Verkehrspräventionsarbeit. Ihr Ziel: Die Bürgerinnen und Bürger in Osthessen über potenzielle Gefahren aufklären und sensibilisieren. Weitere Informationen und hilfreiche Tipps zu verschiedenen Präventionsthemen finden Sie unter: https://ppoh.polizei.hessen.de/ueber-uns/regionales/regional-informiert/

(PB)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen gemeldet, was 0,88% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 110.168, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 80,46% der Gesamtzahl ausmacht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 136.931
Unfälle mit Personenschaden 19.155
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.406
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.202
Übrige Sachschadensunfälle 110.168
Ortslage – innerorts 90.136
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 32.117
Ortslage – auf Autobahnen 14.678
Getötete 208
Schwerverletzte 3.878
Leichtverletzte 20.881

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24