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Osthessen: Verstärkte Verkehrskontrollen während Fastnacht

Die Polizei Osthessen erhöht die Kontrollen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und Verkehrsteilnehmer zu schützen.

Foto: Depositphotos

Osthessen (ost)

Zu Beginn der närrischen Saison nehmen viele Einwohner an Fastnachtsveranstaltungen teil. Die Polizei Osthessen warnt davor, dass Alkohol und Drogen im Straßenverkehr ein großes Risiko darstellen.

Um die Verkehrssicherheit während der Fastnachtstage zu verbessern, wird die Polizei in Osthessen verstärkt Kontrollen durchführen. Der Fokus liegt dabei auf der Überprüfung der allgemeinen Verkehrstüchtigkeit.

Das Ziel dieser Maßnahmen ist es, Unfälle zu vermeiden und alle Verkehrsteilnehmer, egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto, bestmöglich zu schützen. Alle Fastnachtsbesucher sollen sicher und gesund nach Hause kommen.

Für junge Fahrer bis 21 Jahre gilt grundsätzlich die Null-Promille-Grenze.

Wer alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss am Straßenverkehr teilnimmt und in einen Unfall verwickelt ist, muss bereits ab 0,3 Promille mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Neben dem Führerscheinentzug drohen hohe Geldstrafen, Fahrverbote und in schweren Fällen Freiheitsstrafen.

Wenn der Führerschein entzogen und später neu beantragt wird, ist in der Regel ein MPU (auch bekannt als „Idiotentest“) erforderlich.

Die Polizei fordert daher alle Feiernden auf, verantwortungsbewusst zu handeln und folgende Tipps zu befolgen:

Die Polizei Osthessen wünscht allen Einwohnern eine fröhliche, aber vor allem sichere Fastnachtszeit und bittet um Verständnis für die verstärkten Kontrollen.

Selina Appel

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle ausmacht. Innerhalb geschlossener Ortschaften ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerhalb von Ortschaften (ohne Autobahnen) waren es 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen wurden 3.013 Unfälle (2,07%) verzeichnet. Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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