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Pfefferspray-Angriff in Wiesbaden

Ein 26-jähriger Mann wurde in den Reisinger Anlagen in Wiesbaden besprüht. Der Täter ist flüchtig, Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Foto: Depositphotos

Wiesbaden (ost)

1. Ein Mann wurde in Wiesbaden, Reisinger Anlagen, am Freitag, 27.02.2026 um 16:00 Uhr mit Pfefferspray besprüht.

Am Freitagnachmittag wurde ein 26-jähriger Wiesbadener in den Reisinger Anlagen in der Wiesbadener Innenstadt mit Pfefferspray besprüht. Es kam zu einem Streit zwischen dem Verletzten und einem bisher unbekannten Täter gegen 16:00 Uhr in den Reisinger Anlagen. Während des Streits zog einer der Männer ein Pfefferspray aus seiner Tasche und sprühte es dem Streitgegner ins Gesicht. Abgesehen von tränenden Augen erlitt der junge Mann keine Verletzungen. Er beschrieb den Täter als männlich, ca. 175-180 cm groß, mitteleuropäisches Aussehen und kurzen braunen Haaren. Er trug einen schwarzen Anzug, ein weißes Hemd und braune Schuhe. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter der 0611/345-0 bei der Polizei Wiesbaden zu melden.

2. Rettungskräfte wurden in der Beethovenstraße in Wiesbaden am Samstag, 28.02.2026 um 01:00 Uhr angegriffen.

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde ein 53-jähriger Rettungssanitäter bei einem tätlichen Angriff während eines Einsatzes leicht verletzt. Eine Rettungswagenbesatzung wurde zuvor in die Frankenstraße gerufen, da eine stark alkoholisierte Person nach einem Sturz medizinische Hilfe benötigte. Der Mann wurde in ein Wiesbadener Krankenhaus gebracht. Vor dem Krankenhaus schlug der betrunkene Beschuldigte unerwartet auf den Rettungssanitäter ein. Dieser erlitt leichte Verletzungen. Ein anderer Sanitäter konnte den Angreifer bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei daran hindern, weitere Angriffe zu verüben. Nach der medizinischen Versorgung seiner Platzwunde wurde der Beschuldigte zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Gegen den Beschuldigten wurde ein Strafverfahren wegen des tätlichen Angriffs auf Rettungskräfte eingeleitet.

3. Ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen fand im Kurt-Schumacher-Ring in Wiesbaden am Sonntag, 01.03.2026 um 00:20 Uhr statt.

Am frühen Sonntagmorgen wollte eine Streife der Wiesbadener Polizei aufgrund einer festgestellten Ordnungswidrigkeit ein Fahrzeug im Kurt-Schumacher-Ring kontrollieren. Als der Fahrer des Autos dies bemerkte, beschleunigte er und flüchtete vor der Polizei. Um 00:20 Uhr sollte ein blauer VW Golf, der den Kurt-Schumacher-Ring in Richtung Klarenthaler Straße befuhr, kontrolliert werden. Als der Fahrer erkannte, dass er angehalten werden sollte, fuhr er mit überhöhter Geschwindigkeit über die Elsässer Straße zur Klarenthaler Straße und bog dann in die Gneisenaustraße ab, wobei er eine rote Ampel missachtete. Dadurch musste ein entgegenkommendes Auto bremsen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Der Golf wurde in der Scharnhorststraße gefunden, der Fahrer war zu Fuß geflohen und wurde im Rahmen der Fahndung nicht gefunden. Die weiteren Ermittlungen werden vom Regionalen Verkehrsdienst der Wiesbadener Polizei durchgeführt. Zeugen, insbesondere der Fahrer des abbremsenden Autos, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0611/345-0 zu melden.

4. Gemeinsame Kontrollen „Sicheres Wiesbaden“ fanden von Freitag, 27.02.2026 um 17:00 Uhr bis Samstag, 28.02.2026 um 01:00 Uhr statt.

Am vergangenen Freitag führte die Landespolizei erneut Kontrollen im Rahmen des Einsatzkonzepts „Sicheres Wiesbaden“ durch. Die Überwachung konzentrierte sich auf die Wiesbadener Waffenverbotszone im Innenstadtbereich, die Reisinger Anlage, den Platz der deutschen Einheit, den Luisenplatz, den Schlachthof und das Dach des Lili. Die Einsatzkräfte waren an den Orten präsent, um mögliche Konflikte zu verhindern und für die Bürgerinnen und Bürger ansprechbar zu sein. Bei den Personenkontrollen in der Waffenverbotszone wurden keine gefährlichen Gegenstände gefunden. In der Reisinger Anlage wurde ein Minderjähriger mit Cannabis erwischt. Darüber hinaus wurde bei einer Person Kokain entdeckt. Auf dem Platz der Deutschen Einheit wurde eine Person beim Handel mit Betäubungsmitteln erwischt. Es folgte eine Wohnungsdurchsuchung und die Einleitung eines Strafverfahrens.

Die Landespolizei wird regelmäßig Kontrollen in der Wiesbadener Innenstadt durchführen und präsent und ansprechbar sein.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 22.378 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 19.168, wovon 17.079 männlich und 2.089 weiblich waren. 6.494 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 26.518, wobei 23.101 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19.133 nahezu konstant, wobei 17.106 männlich und 2.027 weiblich waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 7.004. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (81,02%) waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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