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Pohlheim: Radfahrer verletzt – Zeugensuche

Zeugen gesucht nach schwerem Verkehrsunfall in Pohlheim. Radfahrer durch Autofahrer schwer verletzt, Zeugen werden gebeten sich bei Polizei zu melden.

Foto: Depositphotos

Gießen (ost)

Pohlheim: Radfahrer verletzt – Suche nach Zeugen

Personen, die ein Ereignis in der Grüninger Taunusstraße beobachtet haben, werden von den Ermittlern der Polizeistation Gießen Süd gesucht. Am Samstag (20.4.2024) ereignete sich gegen 10.30 Uhr ein Vorfall, bei dem ein Radfahrer schwere Verletzungen erlitt. Nach aktuellen Informationen kam es zu einer Auseinandersetzung im Straßenverkehr zwischen dem Radfahrer und einem Autofahrer. In der Folge stieß der Autofahrer in der Nähe der Hausnummer 10 gegen den stehenden Radfahrer. Der Radfahrer stürzte, sein Fuß geriet unter einen Reifen des Fahrzeugs. Der Autofahrer, ein 74-jähriger Mann, setzte seine Fahrt fort und überrollte dabei das Bein des Radfahrers. Durch das Überrollen erlitt der 53-jährige Radfahrer schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus. Am Fahrrad entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro.

Die Polizei bittet um Zeugenhinweise: Wer hat den Vorfall beobachtet? Hinweise nimmt die Polizeistation Gießen Süd unter der Telefonnummer 0641/7006-3555 entgegen.

Gießen/Biebertal/Linden/Reiskirchen: Kontrolle von Drogen- und Alkoholfahrten, Verstöße geahndet

Während Verkehrskontrollen im Rahmen von Streifenfahrten am Freitag (19.4.2024) und Samstag sowie einer stationären Verkehrskontrollstelle am Sonntagmittag wurden mehrere Verkehrsteilnehmer gestoppt, die vermutlich nicht mehr in der Lage waren, sicher am Straßenverkehr teilzunehmen.

Am Freitagabend kontrollierten Polizeibeamte den Fahrer eines Kleinkraftrads im Asterweg. Der 46-jährige Fahrer schien unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln zu stehen. Ein durchgeführter Vortest reagierte positiv auf Kokain. Der Mann wurde zur Dienststelle gebracht.

Ein Vortest auf THC reagierte positiv bei dem Fahrer eines Seats in der Moltkestraße am frühen Samstagmorgen. Auch der 26-jährige Fahrer musste zur Dienststelle begleitet werden.

Ein 60-jähriger Opel-Fahrer fuhr am Freitagnachmittag unter dem Einfluss von Alkohol in Biebertal-Krumbach. Ein Vortest ergab einen Wert von 1,01 Promille, was das Ende seiner Fahrt bedeutete.

In Linden-Leihgestern kontrollierten Beamte einen 24-jährigen Mann auf einem E-Scooter. Der Mann hatte vermutlich Cannabis konsumiert, ein Test am Samstagmittag bestätigte den Verdacht und reagierte positiv auf THC. Darüber hinaus konnte der 24-Jährige keinen gültigen Versicherungsschutz nachweisen. Auch er wurde zur Wache gebracht.

Bei einer stationären Verkehrskontrolle am Sonntagmittag in der Rodheimer Straße in Gießen stellten die Beamten ebenfalls mehrere Verstöße fest. Bei insgesamt 53 kontrollierten Fahrzeugen und Fahrern wurden kleinere Mängel und Verstöße festgestellt, für die insgesamt knapp 1.000 Euro Verwarngelder erhoben wurden. Auch hier wurde eine vermutliche Drogenfahrt geahndet, bei der ein Verkehrsteilnehmer Cannabis konsumiert hatte. In einem anderen Fall wurden eine geringe Menge Kokain und Amphetamin sichergestellt.

In der Licher Straße stoppte eine Streife am Sonntagnachmittag einen 29-Jährigen am Steuer eines Mercedes. Der Mann konnte jedoch keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen. Eine Anzeige war die Folge.

Die Polizisten leiteten auch ein Strafverfahren bei einer Kontrolle in Reiskirchen ein. Am Sonntagmorgen hielten sie einen 33-Jährigen an, der auf einem E-Scooter fuhr, aber weder ein erforderliches Versicherungskennzeichen angebracht hatte, noch Versicherungsschutz nachweisen konnte.

Weitere Kontrollen werden durchgeführt.

Gießen: Versuche von Einbrüchen

Ein Unbekannter versuchte in Rödgen die Eingangstür eines Einfamilienhauses in der Großen-Busecker Straße aufzubrechen. Zwischen Donnerstag (18.4.2024), 22.30 Uhr und Freitag, 10.30 Uhr versuchte der Einbrecher an der Tür zu arbeiten. Die Tür hielt dem Versuch stand und der Unbekannte entkam unbemerkt.

Im Wartweg versuchte ein Unbekannter von Sonntag (21.4.2024) auf Montag an der Tür eines Mehrfamilienhauses zu hebeln. Die Tür widerstand dem Versuch. Der Einbruchsversuch ereignete sich zwischen 19.30 Uhr und 8.30 Uhr.

Ein weiterer Einbruchsversuch zielte auf die Kellerräume ab, der sich ebenfalls im Wartweg zwischen Sonntag (21.4.2024), 20.30 Uhr und Montag, 8 Uhr ereignete. Ein Unbekannter brach die Hauseingangstür des Mehrfamilienhauses auf, scheiterte jedoch an der verschlossenen Kellertür. Zuvor hatte er versucht, diese aufzubrechen, was ihm nicht gelang. Er brach sein Vorhaben ab und flüchtete unerkannt. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise zu allen Fällen unter der Telefonnummer 0641/7006-6555.

Gießen: Unfallflucht

Im August-Bramm-Weg kam es zwischen Samstag (13.4.2024) und Sonntag (14.4.2024) zu einer Unfallflucht. Ein unbekannter Verkehrsteilnehmer beschädigte zwischen 21 Uhr und 9 Uhr einen in Höhe der Hausnummer 10 abgestellten Mercedes. Dabei entstand ein Schaden am Heck der grauen C-Klasse und der Unbekannte entfernte sich, ohne seinen Pflichten nachzukommen.

Die Ermittler für Unfallflucht suchen Zeugen und bitten um Hinweise an die Polizeistation Gießen Nord unter der Telefonnummer 0641/7006-3755.

Pierre Gath

Pressesprecher

Kontakt:

Polizeipräsidium Mittelhessen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ferniestraße 8

35394 Gießen
Telefon: 0641/7006-2043

E-Mail: pressestelle.ppmh@polizei.hessen.de
http://www.polizei.hessen.de/ppmh

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an, von 3858 auf 4275 Fälle. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 810 auf 723 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich ebenfalls von 637 auf 569, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 571 auf 498 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 66 auf 71 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 266 auf 275. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 23528 Fällen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 3.858 4.275
Anzahl der aufgeklärten Fälle 810 723
Anzahl der Verdächtigen 637 569
Anzahl der männlichen Verdächtigen 571 498
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 66 71
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 266 275

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022

Die Drogenraten in Hessen sind zwischen 2021 und 2022 gesunken. Im Jahr 2021 wurden 25.216 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 23.331 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 19.820 Verdächtige, wovon 17.704 männlich und 2.116 weiblich waren. 6.321 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle von Drogenkriminalität gemeldet, wovon 22.378 Fälle gelöst wurden. Die Gesamtzahl der Verdächtigen belief sich auf 19.168, wovon 17.079 männlich und 2.089 weiblich waren. 6.494 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Zahl an gemeldeten Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 25.216 24.363
Anzahl der aufgeklärten Fälle 23.331 22.378
Anzahl der Verdächtigen 19.820 19.168
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.704 17.079
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.116 2.089
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.321 6.494

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% aller Unfälle ausmacht. Es gab 1.202 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel, was 0,88% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168 Fälle, was 80,46% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 136.931
Unfälle mit Personenschaden 19.155
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.406
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.202
Übrige Sachschadensunfälle 110.168
Ortslage – innerorts 90.136
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 32.117
Ortslage – auf Autobahnen 14.678
Getötete 208
Schwerverletzte 3.878
Leichtverletzte 20.881

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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